Ich hatte einen verdammt guten Jahresrückblick in Planung. Es sollte ein Meisterwerk werden. Eine Komposition aus Worten und Bildern, teils chronologisch, teils logisch. Alles passte zusammen, erklärte sich wie von selbst und das ganze Jahr, es schien mir wie ein Drama, aufgebaut in fünf Akten, mit all den bizarren Charakteren und grotesken Szenen. 2011, ja, das war definitiv nicht eines meiner besten Jahre. Oft eine Tragödie, selten eine Komödie, zu viele Fehler gemacht, zu oft bin ich gefallen und doch immer wieder aufgestanden. Ich wollte mir und der Welt erklären, wieso Dinge so sind, in welchem Zusammenhang Ereignisse stehen und wieso ich heute hier stehe.
Und dann kam alles anders.
Ich habe auf Twitter Bilder vorbereitet, die ich verwenden wollte. Dann sah ich nur den Wal. Er wollte nicht weggehen. Während ich aktualisierte und es immer später wurde, las ich diesen verdammt guten Artikel. Plötzlich schien mir alles, was ich schrieb, so dumm.
Stop berating yourself for old mistakes. Ich versuche Menschen nicht nach der Vergangenheit zu urteilen. Warum gehe ich also so hart mit mir selbst um? Du bist der, der du bist, genau in dem Moment, wenn du vor mir stehst. Ich habe nie daran geglaubt, dass es zu spät ist. Ja, verdammt, 2011 war keines der glohreichen Jahre. Ich scheiterte, siegte, hörte auf, begann, liebte und hasste. Und vor allem eines: Ich lernte dazu.
Ich twitterte, dass ich gerne an den "Um Mitternacht ist alles anders!"-Zauber glauben würde. Und dann die nüchterne Erkenntnis, dass sich heute genau so wie gestern anfühlt. Nein, vielleicht nicht ganz, denn eines wurde mir gestern bewusst: Dieses Kapitel beende ich nur, indem ich das Buch zuschlage. Dinge, die waren, waren. Was zählt ist der Moment. Stop worrying so much.
2012 wird ein Jahr der Vorbereitung für mich sein. Ich werde verdammt viel sähen müssen, um im großen Jahr 2013 zu ernten. Und ja, es wird hart, da muss ich mir nichts vormachen. Doch eins, das weiß ich: Mit der Liebe meiner Mitmenschen machbar. Und mit der Erkenntnis: Stop running from your problems.
Und dann kam alles anders.
Ich habe auf Twitter Bilder vorbereitet, die ich verwenden wollte. Dann sah ich nur den Wal. Er wollte nicht weggehen. Während ich aktualisierte und es immer später wurde, las ich diesen verdammt guten Artikel. Plötzlich schien mir alles, was ich schrieb, so dumm.
Stop berating yourself for old mistakes. Ich versuche Menschen nicht nach der Vergangenheit zu urteilen. Warum gehe ich also so hart mit mir selbst um? Du bist der, der du bist, genau in dem Moment, wenn du vor mir stehst. Ich habe nie daran geglaubt, dass es zu spät ist. Ja, verdammt, 2011 war keines der glohreichen Jahre. Ich scheiterte, siegte, hörte auf, begann, liebte und hasste. Und vor allem eines: Ich lernte dazu.
Ich twitterte, dass ich gerne an den "Um Mitternacht ist alles anders!"-Zauber glauben würde. Und dann die nüchterne Erkenntnis, dass sich heute genau so wie gestern anfühlt. Nein, vielleicht nicht ganz, denn eines wurde mir gestern bewusst: Dieses Kapitel beende ich nur, indem ich das Buch zuschlage. Dinge, die waren, waren. Was zählt ist der Moment. Stop worrying so much.
2012 wird ein Jahr der Vorbereitung für mich sein. Ich werde verdammt viel sähen müssen, um im großen Jahr 2013 zu ernten. Und ja, es wird hart, da muss ich mir nichts vormachen. Doch eins, das weiß ich: Mit der Liebe meiner Mitmenschen machbar. Und mit der Erkenntnis: Stop running from your problems.
"2011, ja, das war definitiv nicht eines meiner besten Jahre" Unfassbar, genau den gleichen Satz findet man auf meinem Blog auch. Ich würde sagen, wir sind uns da ziemlich einig :) Ein toller Artikel. Danke
AntwortenLöschendu hast recht! doof ist es, wenn andere leute einen immer wieder mit der vergangenheit konfrontieren bzw. einen danach beurteilen oder einem noch immer gewisse attribute zuschreiben. solche dinge stören mich im ersten moment meistens, aber ich versuche meine energie nicht darauf zu lenken. durch diese konfrontation kann ich mich ja erst genau davon abgrenzen, was mal war. und das ist auch gut so :)
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