So, bevor ich mich nun die nächsten Wochen mehr vor meinen Büchern als vor dem Laptop aufhalte, kommt ein neuer Teil meiner Lernserie! Heute soll es ein wenig darum gehen, wie man sich die Lernzeit organisieren kann. Hoffe es hilft manchen wie die letzte Folge ein wenig weiter oder ist zumindest interessant zu lesen. Viel Spaß! :)
Als allererstes vorneweg: Ja, man muss lernen! Egal was euch jemand anderes erzählt, hört nicht auf ihn! Als ich angefangen habe mich zu informieren, wie das so mit dem Lernen abläuft, bekam ich sehr wenig gute Tipps. Meistens hörte ich Dinge wie:"Ah, ich schaute mir das zwei Tage davor an und das reichte aus!" Kennt ihr noch die Schwätzer aus der Schulzeit, die anscheinend nie lernte, aber immer alles schon vorher wussten? Im Studium werden sie nur schlimmer! Eine Freundin von mir hat es richtig runter gezogen, dass alle ihre Kommilitonen behaupteten, sie würden nie etwas machen, und sie Tag und Nacht lernte. Vergleicht euch mit niemandem! Schon gar nicht mit anderen Studiengängen, anderen Systemen, anderen Abschlüssen, anderen Unis... Jedes Fach, jeder Lernstoff und jeder Professor ist anders! Und vor allem jeder Mensch. Lasst euch also von niemanden etwas vorschwätzen, dass man nicht viel oder überhaupt nicht lernen braucht, denn man muss im Studium lernen, sehr viel sogar!
Den ECTS-Punkten nach, hat ein Bachelorstudent eine 30-40-Stundenwoche. Das ist aber nicht nur die Zeit, die ihr hinter euren Büchern verbringt, sondern auch Vorlesungen, Übungen, Tutorien, Hausis... Halt alles, was irgendwie mit der Uni zu tun hat. Mein erster Gedanke zu Beginn des Studiums war natürlich wie bei so vielen:"WTF?!" Am Anfang habe ich natürlich nicht 35 Stunden investiert, was ein fataler Fehler war, weil aufgeschoben nicht aufgehoben ist und sich alles nur summiert und ihr irgendwann vor einem Riesenberg Arbeit steht. Dabei hört sich das vielleicht viel an, ist es aber gar nicht: Vor meinen Studium habe ich ein Jahr lang wie jeder normale Mensch im Berufsleben 40 Stunden gearbeitet und hatte trotzdem Zeit für Sport, Freunde, Party und Freizeit. Als Student hat man sogar mit ca. 35 Stunden ein bisschen weniger Arbeit + man hat einen ganz großen Vorteil, den man am Anfang übersieht: Das Wochenende. 35 Stunden an sieben Tagen verteilt sind 5 Stunden täglich! Das ist nix. Das ist quasi ein Halbtagsjob und man hat den ganzen Nachmittag Zeit für Freizeit! :)
Hört sich zunächst easy an. Hättet ihr von Anfang an jede Woche brav eure Vorlesungen vor- und nachgearbeitet, dann würdet ihr sicherlich nicht diesen Beitrag hier lesen! Daher glaube ich, dass ihr Studenten wie ich seid, die am Anfang nicht so Recht wussten, wie das mit dem Lernen nun so läuft. Vielleicht seid ihr auch Erstis und genau jetzt an dem Zeitpunkt angekommen. Halbzeit im Semester, der Zug für den Fünfstundentag ist längst abgefahren, eventuell habt ihr wie ich Klausuren geschoben und schreibt sie nun vor Weihnachten. Panik pur, was nun?
Erst einmal ruhig bleiben. Wir haben den 1. Dezember. Bis zu den Prüfungen im Februar, ja selbst denen vor Weihnachten, ist noch genügend Zeit, wenn ihr jetzt einen klare Kopf behaltet und vor allem etwas tut! Denn durch Angst löst sich nämlich kein Problem und der Lernberg wird immer größer und größer. Vielleicht sage ich das nun mehr zu mir als zu euch, weil ich gerne jemand bin, der Panik schiebt statt sich mal hin zu hocken und das Buch aufzuschlagen. Der Mister muss(te) mich da oft wieder daran erinnern, dass mein Geheule die Situation nur schlimmer macht, daher sage ich das nun an euch weiter: Es führt kein Weg daran vorbei, ihr werdet lernen müssen und je früher ihr damit anfängt, desto weniger Stress!!!
Diese Vorüberlegungen solltet ihr meiner Meinung nach zuerst überdenken, bevor ihr loslegen könnt. Ich habe ein paar Sachen zusammengefasst, vielleicht fallen euch noch andere wichtige Dinge ein. Also:
1. Welche Vorlesungen lohnt es sich zu besuchen?
Wenn ihr nur Pflichtveranstaltungen habt, weil ihr an einer BA studiert oder das generell an eurer Uni oder eurem Studiengang so ist, dann müsst ihr diesen Teil überspringen. Falls ihr aber den Hörsaal mit 700 Leuten teilen müsst, juckt es keinen Menschen, ob ihr auftaucht. Und ganz ehrlich: Es gibt Vorlesungen, da lohnt es sich eben auch nicht! Bei mir ist es z.B. ganz klar Mathematik. Mir fällt es sehr schwer es nur durch das Hören zu vertiefen, ich muss es selber einmal rechnen und dann weiß ich das für immer. Und die zwei Stunden, die ich Angry Birds spiele, kann ich auch lieber etwas sinnvolleres macht. Habt ihr auch solche Vorlesungen? Dann geht nicht hin, aber arbeitet es auf jeden Fall nach!
Falls ihr doch bei Vorlesung auftaucht, dann verschwendet nicht eure Zeit! An manche Vorlesungen aus dem ersten Jahr erinnere ich mich gar nicht, weil ich 90 min lang die Wand angestarrt habe. Am Ende hatte ich nur Kopfschmerzen und hängengeblieben ist nichts. [Wie ich im ersten Teil schon sagte: Durch Hören allein bleibt lerntechnisch sowieso sehr wenig im Gedächtnis!] Mein Tipp: Bringt also auf jeden Fall das Skript mit oder druckt euch das Inhaltsverzeichnis dazu aus und schreibt mit. Das ist wenig Aufwand und 1000x effizienter als sich einfach berieseln zu lassen. Ihr könnt auch euren Laptop mitnehmen und zu den einzelnen Folien Notizen machen, geht ganz einfach in PowerPoint. Oder schreibt einfach auf einem Blatt Papier mit, von mir aus malt die Folien nach, aber seid euch sicher, dass ihr die 90 min stets gedanklich bei dem Inhalt seid! Vielleicht nehmt ihr euch die Zeit Vorlesungen vorzuarbeiten. Das ist sowieso die ganze große Kunst des Lernens. Den Inhalt vergisst ihr nicht so schnell wieder!
Ihr müsst euch einfach immer klar machen: Wenn ihr den Stoff schon während des Semesters gut beherrscht, dann habt ihr vor den Klausuren viiiiel weniger Stress! Eventuell müsst ihr es nur kurz wiederholen und ein paar Übungen machen.
2. Wie bringe ich mir den Stoff selber bei?
Selbst wenn ihr zu einer Vorlesung hingeht, reicht das in den allermeisten Fällen überhaupt nicht aus. Auf diese Frage gibt es auch nicht eine Antwort, weil das sehr davon abhängt, was ihr studiert. Ich habe in meinem Studienfach eine sehr breite Auswahl an Fächern, von BWL und VWL bis zu Recht und Psychologie und lerne auf jedes Modul vollkommen anders. Manchmal reicht es die Vorlesungsfolien auswendig zu lernen, oft muss man mit Büchern lernen, manchmal wie in Statistik reichen nur Aufgaben aus... Ihr müsst euch also selber überlegen, was für welches Fach sinnvoll wäre. Die meisten Dozenten geben aber dazu Tipps direkt in der ersten Stunde! Schaut euch außerdem Klausuren der letzten Jahre an um einen Eindruck davon zu bekommen, wie tiefgründig der Stoff abgefragt wird und was von einem verlangt wird.
3. Wer kann mir beim Lernen helfen?
Alle! Eltern und Freunde können euch sicherlich abfragen. Denn in den allermeisten Fächern führt kein Weg daran vorbei, mehr oder weniger Passagen auswendig zu lernen. [Und ich hasse es! :D]
Das Beste wäre sowieso ihr gründet mit euren Kommilitonen eine Lerngruppe! Ich weiß, dass ist schwer hinzubekommen, ich bin da auch nicht besonders erfolgreich darin. Davon würden alle Teilnehmer profitieren! Es gibt Lernende, die lassen es sich gerne erklären, und andere, die gerne erklären. Man kann sich gegenseitig die Arbeit abnehmen, indem man z.B. verteilt, wer welches Kapitel zusammenfasst. Es ist auch eine gewisse Kontrollinstanz da, was in einem Studium vollkommen fehlt.
Dozenten und deren Assistenten beantworten auch eure Fragen, die sich im Laufe des Lernens stellen. Wendet euch also an sie und nutzt den Luxus von Sprechstunden! Aber Achtung: Kurz vor den Klausuren geht da nichts mehr, Postfächer voll und Stunden ausgebucht. Wer also anfängt früh zu lernen, hat auch noch eine Chance, individuelle Betreung zu erhalten.
Falls es gar nicht in einem Fach läuft, könnt ihr euch auch überlegen zu einer Nachhilfe zu gehen. Ich selber gebe gerne Mathenachhilfe und denke das ist so ein Fach, worin viele Schwierigkeiten haben. Es ist auch nicht schlimm im Studium eine Nachhilfskraft zu benötigen! Es ist ein Zeichen von Stärke, das zu erkennen.
4. Wie erstelle ich einen Lernplan?
Wie ihr bis hierher gelesen hat, führen viele Wege zum Ziel. Als erstes tragt ihr in euren Wochenplan Vorlesungen, evtl. Nachhilfestunden, Gruppentreffen, eure Freizeitaktivitäten, Hobbys, Arbeitszeiten usw. ein. Alles, was nun übrig bleibt, sollte verplant werden!
Ich habe da schon einige Konzepte ausprobiert:
a) Überlegt euch, wie viel Kapitel/Seitenzahlen/Themen ihr jede Woche schaffen müsst, um zwei Wochen vor der Klausur fertig zu werden. Arithmetisches Mittel reicht aus. Denn klar werdet ihr für manche Kapitel mehr oder für andere weniger Zeit brauchen! Schreibt es euch auf und versucht euch daran zu halten. Vergesst nicht zu kontrollieren, ob ihr noch gut dabei seid oder Gas geben müsst. Meistens wird es leider letzteres sein.
b) Macht Lernblöcke! Also Montag 13-15 Uhr lernen, Dienstag 10-12 Uhr... Während dieser Zeit widmet ihr euch irgendeinem Fach, wonach euch gerade ist.
c) Das effektivste wäre wohl eine Kombi aus beidem! Nehmt euch also vor, Donnerstagnachmittag genau 40 Seiten im VWL-Buch zu lesen. Vielleicht schafft ihr auch mehr! Das wäre natürlich super, denn dann passiert mit dem Lernberg folgendes: Er wird schneller kleiner als geplant! Und das ist eine Wahnsinnsmotivation.
Ich persönlich habe momentan keine festen Lernzeit, was darin liegt, dass jede Woche studien- und arbeitsbedingt anders aussieht. Das erfordert natürlich eine Riesenselbstbeherrschung, weil man dann auch wirklich lernen muss, sobald man eine Minute Zeit hat. Würde euch die Methode nicht weiter empfehlen und ich werde nun auch auf a) umschwenken, damit ich euch eine Kontrolle für mich habe.
Wichtig bei einem Lernplan ist auch:
Pausen nicht vergessen!!! Dazu werde ich in der nächsten Folge mehr sagen. Aber is klar - der Körper ist kein Maschine und braucht Regenerationszeit. Auch Schlaf ist während der Lernphase sehr wichtig!
Wiederholungen einbauen!!! Eine Freundin von mir hat vom 1. Tag an gelernt und wusste drei Wochen vor der Klausur nichts mehr. Was ist passiert? Der Mensch vergisst! Das ist natürlich und wir können das nur umgehen, wenn wir ständig wiederholen. Man muss ja nicht den ganzen Stoff noch einmal zusammenfassen, aber drüber fliegen, Aufgaben lösen, sich abfragen lassen usw. muss einfach immer wieder sein. Und je öfter ihr das macht, desto leichter wird es euch am Ende fallen.
Ganz zum Schluss noch ein genereller Tipp: Verschwendet keine Zeit! Wenn ihr lernt, dann lernt ihr. Im Nachhinein war es DER Fehler, den ich während meines Abiturs gemacht habe. Kennt ihr das: Ihr wollt lernen, setzt euch an den PC und 10 Stunden später seid ihr vollkommen fertig, aber was habt ihr gemacht? Richtig, nichts! Unser Gehirn kann nicht gleichzeitig Serien schauen, twittern und lernen. Es lohnt sich auch nicht 10 Stunden das Buch anzustarren. Unsere Konzentration hält 90 min. Wenn ihr es also schafft 90 min euch alleine mit eurem Lerninhalt zu beschäftigen, eine Pause einzulegen und dann wieder etwas lernen, dann ist das effizient. Das ist das große Geheimnis, wieso der Tag von manchen Menschen scheinbar 48 Stunden hat. Wenn ihr etwas macht, dann macht es auch gescheit! Ihr braucht Ruhe? Dann gönnt euch ein schönes Bad. Ihr müsst lernen? Dann lernt.
Falls ihr Mitten in der Lernphase steckt, dann hoffe ich, dass euch mein Beitrag ein wenig zum Nachdenken anregt! Falls ihr überhaupt keine neuen Impulse bekommen habt, dann tut es mir leid, aber ich kann das Rad auch nicht neu erfinden und euch nur etwas von dem bisschen Lebenserfahrung weitergeben, was ich bisher gesammelt habe. Freue mich wie immer auf Feedback und natürlich eure Lerntipps!
Wie es mit dieser Blogserie wahrscheinlich weitergeht...
Ende Dezember/Anfang Januar: Was macht man eigentlich, wenn man "lernt"? Über das Zusammenfassen, Aufgaben lösen und co.
Ende Januar: Tricks für eine gute Konzentration.
Anfang Februar: Last minute-Tipps! :D
Als allererstes vorneweg: Ja, man muss lernen! Egal was euch jemand anderes erzählt, hört nicht auf ihn! Als ich angefangen habe mich zu informieren, wie das so mit dem Lernen abläuft, bekam ich sehr wenig gute Tipps. Meistens hörte ich Dinge wie:"Ah, ich schaute mir das zwei Tage davor an und das reichte aus!" Kennt ihr noch die Schwätzer aus der Schulzeit, die anscheinend nie lernte, aber immer alles schon vorher wussten? Im Studium werden sie nur schlimmer! Eine Freundin von mir hat es richtig runter gezogen, dass alle ihre Kommilitonen behaupteten, sie würden nie etwas machen, und sie Tag und Nacht lernte. Vergleicht euch mit niemandem! Schon gar nicht mit anderen Studiengängen, anderen Systemen, anderen Abschlüssen, anderen Unis... Jedes Fach, jeder Lernstoff und jeder Professor ist anders! Und vor allem jeder Mensch. Lasst euch also von niemanden etwas vorschwätzen, dass man nicht viel oder überhaupt nicht lernen braucht, denn man muss im Studium lernen, sehr viel sogar!
Den ECTS-Punkten nach, hat ein Bachelorstudent eine 30-40-Stundenwoche. Das ist aber nicht nur die Zeit, die ihr hinter euren Büchern verbringt, sondern auch Vorlesungen, Übungen, Tutorien, Hausis... Halt alles, was irgendwie mit der Uni zu tun hat. Mein erster Gedanke zu Beginn des Studiums war natürlich wie bei so vielen:"WTF?!" Am Anfang habe ich natürlich nicht 35 Stunden investiert, was ein fataler Fehler war, weil aufgeschoben nicht aufgehoben ist und sich alles nur summiert und ihr irgendwann vor einem Riesenberg Arbeit steht. Dabei hört sich das vielleicht viel an, ist es aber gar nicht: Vor meinen Studium habe ich ein Jahr lang wie jeder normale Mensch im Berufsleben 40 Stunden gearbeitet und hatte trotzdem Zeit für Sport, Freunde, Party und Freizeit. Als Student hat man sogar mit ca. 35 Stunden ein bisschen weniger Arbeit + man hat einen ganz großen Vorteil, den man am Anfang übersieht: Das Wochenende. 35 Stunden an sieben Tagen verteilt sind 5 Stunden täglich! Das ist nix. Das ist quasi ein Halbtagsjob und man hat den ganzen Nachmittag Zeit für Freizeit! :)
Hört sich zunächst easy an. Hättet ihr von Anfang an jede Woche brav eure Vorlesungen vor- und nachgearbeitet, dann würdet ihr sicherlich nicht diesen Beitrag hier lesen! Daher glaube ich, dass ihr Studenten wie ich seid, die am Anfang nicht so Recht wussten, wie das mit dem Lernen nun so läuft. Vielleicht seid ihr auch Erstis und genau jetzt an dem Zeitpunkt angekommen. Halbzeit im Semester, der Zug für den Fünfstundentag ist längst abgefahren, eventuell habt ihr wie ich Klausuren geschoben und schreibt sie nun vor Weihnachten. Panik pur, was nun?
Erst einmal ruhig bleiben. Wir haben den 1. Dezember. Bis zu den Prüfungen im Februar, ja selbst denen vor Weihnachten, ist noch genügend Zeit, wenn ihr jetzt einen klare Kopf behaltet und vor allem etwas tut! Denn durch Angst löst sich nämlich kein Problem und der Lernberg wird immer größer und größer. Vielleicht sage ich das nun mehr zu mir als zu euch, weil ich gerne jemand bin, der Panik schiebt statt sich mal hin zu hocken und das Buch aufzuschlagen. Der Mister muss(te) mich da oft wieder daran erinnern, dass mein Geheule die Situation nur schlimmer macht, daher sage ich das nun an euch weiter: Es führt kein Weg daran vorbei, ihr werdet lernen müssen und je früher ihr damit anfängt, desto weniger Stress!!!
Diese Vorüberlegungen solltet ihr meiner Meinung nach zuerst überdenken, bevor ihr loslegen könnt. Ich habe ein paar Sachen zusammengefasst, vielleicht fallen euch noch andere wichtige Dinge ein. Also:
1. Welche Vorlesungen lohnt es sich zu besuchen?
Wenn ihr nur Pflichtveranstaltungen habt, weil ihr an einer BA studiert oder das generell an eurer Uni oder eurem Studiengang so ist, dann müsst ihr diesen Teil überspringen. Falls ihr aber den Hörsaal mit 700 Leuten teilen müsst, juckt es keinen Menschen, ob ihr auftaucht. Und ganz ehrlich: Es gibt Vorlesungen, da lohnt es sich eben auch nicht! Bei mir ist es z.B. ganz klar Mathematik. Mir fällt es sehr schwer es nur durch das Hören zu vertiefen, ich muss es selber einmal rechnen und dann weiß ich das für immer. Und die zwei Stunden, die ich Angry Birds spiele, kann ich auch lieber etwas sinnvolleres macht. Habt ihr auch solche Vorlesungen? Dann geht nicht hin, aber arbeitet es auf jeden Fall nach!
Falls ihr doch bei Vorlesung auftaucht, dann verschwendet nicht eure Zeit! An manche Vorlesungen aus dem ersten Jahr erinnere ich mich gar nicht, weil ich 90 min lang die Wand angestarrt habe. Am Ende hatte ich nur Kopfschmerzen und hängengeblieben ist nichts. [Wie ich im ersten Teil schon sagte: Durch Hören allein bleibt lerntechnisch sowieso sehr wenig im Gedächtnis!] Mein Tipp: Bringt also auf jeden Fall das Skript mit oder druckt euch das Inhaltsverzeichnis dazu aus und schreibt mit. Das ist wenig Aufwand und 1000x effizienter als sich einfach berieseln zu lassen. Ihr könnt auch euren Laptop mitnehmen und zu den einzelnen Folien Notizen machen, geht ganz einfach in PowerPoint. Oder schreibt einfach auf einem Blatt Papier mit, von mir aus malt die Folien nach, aber seid euch sicher, dass ihr die 90 min stets gedanklich bei dem Inhalt seid! Vielleicht nehmt ihr euch die Zeit Vorlesungen vorzuarbeiten. Das ist sowieso die ganze große Kunst des Lernens. Den Inhalt vergisst ihr nicht so schnell wieder!
Ihr müsst euch einfach immer klar machen: Wenn ihr den Stoff schon während des Semesters gut beherrscht, dann habt ihr vor den Klausuren viiiiel weniger Stress! Eventuell müsst ihr es nur kurz wiederholen und ein paar Übungen machen.
2. Wie bringe ich mir den Stoff selber bei?
Selbst wenn ihr zu einer Vorlesung hingeht, reicht das in den allermeisten Fällen überhaupt nicht aus. Auf diese Frage gibt es auch nicht eine Antwort, weil das sehr davon abhängt, was ihr studiert. Ich habe in meinem Studienfach eine sehr breite Auswahl an Fächern, von BWL und VWL bis zu Recht und Psychologie und lerne auf jedes Modul vollkommen anders. Manchmal reicht es die Vorlesungsfolien auswendig zu lernen, oft muss man mit Büchern lernen, manchmal wie in Statistik reichen nur Aufgaben aus... Ihr müsst euch also selber überlegen, was für welches Fach sinnvoll wäre. Die meisten Dozenten geben aber dazu Tipps direkt in der ersten Stunde! Schaut euch außerdem Klausuren der letzten Jahre an um einen Eindruck davon zu bekommen, wie tiefgründig der Stoff abgefragt wird und was von einem verlangt wird.
3. Wer kann mir beim Lernen helfen?
Alle! Eltern und Freunde können euch sicherlich abfragen. Denn in den allermeisten Fächern führt kein Weg daran vorbei, mehr oder weniger Passagen auswendig zu lernen. [Und ich hasse es! :D]
Das Beste wäre sowieso ihr gründet mit euren Kommilitonen eine Lerngruppe! Ich weiß, dass ist schwer hinzubekommen, ich bin da auch nicht besonders erfolgreich darin. Davon würden alle Teilnehmer profitieren! Es gibt Lernende, die lassen es sich gerne erklären, und andere, die gerne erklären. Man kann sich gegenseitig die Arbeit abnehmen, indem man z.B. verteilt, wer welches Kapitel zusammenfasst. Es ist auch eine gewisse Kontrollinstanz da, was in einem Studium vollkommen fehlt.
Dozenten und deren Assistenten beantworten auch eure Fragen, die sich im Laufe des Lernens stellen. Wendet euch also an sie und nutzt den Luxus von Sprechstunden! Aber Achtung: Kurz vor den Klausuren geht da nichts mehr, Postfächer voll und Stunden ausgebucht. Wer also anfängt früh zu lernen, hat auch noch eine Chance, individuelle Betreung zu erhalten.
Falls es gar nicht in einem Fach läuft, könnt ihr euch auch überlegen zu einer Nachhilfe zu gehen. Ich selber gebe gerne Mathenachhilfe und denke das ist so ein Fach, worin viele Schwierigkeiten haben. Es ist auch nicht schlimm im Studium eine Nachhilfskraft zu benötigen! Es ist ein Zeichen von Stärke, das zu erkennen.
4. Wie erstelle ich einen Lernplan?
Wie ihr bis hierher gelesen hat, führen viele Wege zum Ziel. Als erstes tragt ihr in euren Wochenplan Vorlesungen, evtl. Nachhilfestunden, Gruppentreffen, eure Freizeitaktivitäten, Hobbys, Arbeitszeiten usw. ein. Alles, was nun übrig bleibt, sollte verplant werden!
Ich habe da schon einige Konzepte ausprobiert:
a) Überlegt euch, wie viel Kapitel/Seitenzahlen/Themen ihr jede Woche schaffen müsst, um zwei Wochen vor der Klausur fertig zu werden. Arithmetisches Mittel reicht aus. Denn klar werdet ihr für manche Kapitel mehr oder für andere weniger Zeit brauchen! Schreibt es euch auf und versucht euch daran zu halten. Vergesst nicht zu kontrollieren, ob ihr noch gut dabei seid oder Gas geben müsst. Meistens wird es leider letzteres sein.
b) Macht Lernblöcke! Also Montag 13-15 Uhr lernen, Dienstag 10-12 Uhr... Während dieser Zeit widmet ihr euch irgendeinem Fach, wonach euch gerade ist.
c) Das effektivste wäre wohl eine Kombi aus beidem! Nehmt euch also vor, Donnerstagnachmittag genau 40 Seiten im VWL-Buch zu lesen. Vielleicht schafft ihr auch mehr! Das wäre natürlich super, denn dann passiert mit dem Lernberg folgendes: Er wird schneller kleiner als geplant! Und das ist eine Wahnsinnsmotivation.
Ich persönlich habe momentan keine festen Lernzeit, was darin liegt, dass jede Woche studien- und arbeitsbedingt anders aussieht. Das erfordert natürlich eine Riesenselbstbeherrschung, weil man dann auch wirklich lernen muss, sobald man eine Minute Zeit hat. Würde euch die Methode nicht weiter empfehlen und ich werde nun auch auf a) umschwenken, damit ich euch eine Kontrolle für mich habe.
Wichtig bei einem Lernplan ist auch:
Pausen nicht vergessen!!! Dazu werde ich in der nächsten Folge mehr sagen. Aber is klar - der Körper ist kein Maschine und braucht Regenerationszeit. Auch Schlaf ist während der Lernphase sehr wichtig!
Wiederholungen einbauen!!! Eine Freundin von mir hat vom 1. Tag an gelernt und wusste drei Wochen vor der Klausur nichts mehr. Was ist passiert? Der Mensch vergisst! Das ist natürlich und wir können das nur umgehen, wenn wir ständig wiederholen. Man muss ja nicht den ganzen Stoff noch einmal zusammenfassen, aber drüber fliegen, Aufgaben lösen, sich abfragen lassen usw. muss einfach immer wieder sein. Und je öfter ihr das macht, desto leichter wird es euch am Ende fallen.
Ganz zum Schluss noch ein genereller Tipp: Verschwendet keine Zeit! Wenn ihr lernt, dann lernt ihr. Im Nachhinein war es DER Fehler, den ich während meines Abiturs gemacht habe. Kennt ihr das: Ihr wollt lernen, setzt euch an den PC und 10 Stunden später seid ihr vollkommen fertig, aber was habt ihr gemacht? Richtig, nichts! Unser Gehirn kann nicht gleichzeitig Serien schauen, twittern und lernen. Es lohnt sich auch nicht 10 Stunden das Buch anzustarren. Unsere Konzentration hält 90 min. Wenn ihr es also schafft 90 min euch alleine mit eurem Lerninhalt zu beschäftigen, eine Pause einzulegen und dann wieder etwas lernen, dann ist das effizient. Das ist das große Geheimnis, wieso der Tag von manchen Menschen scheinbar 48 Stunden hat. Wenn ihr etwas macht, dann macht es auch gescheit! Ihr braucht Ruhe? Dann gönnt euch ein schönes Bad. Ihr müsst lernen? Dann lernt.
Falls ihr Mitten in der Lernphase steckt, dann hoffe ich, dass euch mein Beitrag ein wenig zum Nachdenken anregt! Falls ihr überhaupt keine neuen Impulse bekommen habt, dann tut es mir leid, aber ich kann das Rad auch nicht neu erfinden und euch nur etwas von dem bisschen Lebenserfahrung weitergeben, was ich bisher gesammelt habe. Freue mich wie immer auf Feedback und natürlich eure Lerntipps!
Wie es mit dieser Blogserie wahrscheinlich weitergeht...
Ende Dezember/Anfang Januar: Was macht man eigentlich, wenn man "lernt"? Über das Zusammenfassen, Aufgaben lösen und co.
Ende Januar: Tricks für eine gute Konzentration.
Anfang Februar: Last minute-Tipps! :D
Ach wie froh ich wäre, wenn ich mit einer 30-40 Stunden Wochen auskommen würde... Ich studiere International Business Studies und besonders die beiden Sprachen (Englisch und Spanisch)sind richtig viel arbeit... Spanisch zählt z.B 5 ects und wir müssen eine Präsentation halten (45 Minuten), zwei Klausuren schreiben, einen 4 Seitenlangen Text schreiben und eine mündliche Prüfung machen... und dann natürlich noch pro Woche 2x 1,5 Stunden Vorlesung, die natürlich auch gut vor- und nachbereitet werden müssen.
AntwortenLöschenUnd bei den anderen Modulen bin ich auch seit Semesterbeginn am lernen und komme jetzt trotzdem in ziemliche zeitnot... ich glaube ich habe mir dieses Semester die aufwendigsten Module rausgesucht ;)
Na ja, ich will nicht meckern, ich habe es mir ja immerhin selber ausgesucht ;)
Lg
Mona
Hallo!
AntwortenLöschenEigentlich weiß ich schon alles, was du uns in den zwei Teilen bisher erzählt hast und es wurmt mich, dass ich kaum etwas davon umsetze.
Aber es ist eine Motivation für mich, diese Dinge endlich anzupacken. Ich schreibe im März Abitur. Und ich bin wahrlich kein guter Schüler, muss mich also dahinter klemmen.
Deshalb: Vielen Dank für den Arschtritt, morgen wird der Schreibtisch (mal wieder..) aufgeräumt und es geht los!
Liebe Grüße und dir viel Erfolg beim Lernen und später bei den Prüfungen!
sowas brauche ich, bin im erstsemester.. danke für den text :)
AntwortenLöschenDu bist ja lustig, mit deinen 35 Stunden wöchentlich... ;)
AntwortenLöschenIch weiß noch nicht, wie das nächste Semester aussehen wird, aber bisher verbrachte ich meistens Montag bis Donnerstag von 8.00 - 18.30 an der Hochschule, Freitags bis eins. Im dritten Semester war Freitags nichts, dafür Exkursionen und Blockseminare bis abends.
Rechne ich die Pausen mit ein, in denen es sich natürlich nicht lohnt, zu lernen, komme ich also auf mindestens 47 Stunden pro Woche, die ich für mein Studium brauche.
In der Zeit habe ich noch nichts vor- und nachgearbeitet, das ist reine Vorlesungs-, Übungs- und Praktikumszeit. Und am Ende des Semesters dann 10 Prüfungen.
Hätte ich da immer von Anfang an mitgelernt, hätte ich entweder nicht geschlafen, keine Geld gehabt, weil keine Zeit für den Nebenjob, oder keine Freunde mehr. ;-)
Ich habe mir letztes Semester einen ganz intensiven Lernplan vor den Prüfungen gemacht, mich jeden Abend mit Kommilitonen im Lernraum getroffen und mich wirklich an alles gehalten. Als mir klar wurde, dass ich für eine Prüfung zu wenig Zeit eingeplant hatte, hab ich die eben nicht mitgeschrieben, besser keine, als ne schlechte Note.
Ein Hoch auf das Ingenieurstudium!
Bei mir hat sich in 4 Semestern nun einiges angestaut, ich kann meine geschobenen Klausuren nicht im Dezember nachholen, die fallen in die nächste reguläre Prüfungszeit. Aber ganz ehrlich. Inzwischen ist es mir lieber, ein Semester länger zu brauchen, als schon während dem Studium keine Freizeit zu haben.
Trotz allem, wenn du Lernpläne etc. ähnlich handhabst, kann ich ja nicht so falsch liegen, vielen Dank! :)
Mein Masterplan ist auch trotz Praxissemester schon wieder ziemlich vollgepackt mit Lernzeit...
Wow, vielen vielen dank für diesen Post! Ich bin Ersti und habe von meinem Studienfach (BWL) noch sowas von überhaupt gar keinen plan,dass ich vor einem Riesen Berg stehe,den ich glaube nicht bewaeltigen zu können. Aber dein Post hat mit mut gemacht! Genauso werde ich jetzt meine Lernzeiten einteilen und meine Ziele verfolgen,so dass ich Januar und Februar ohne zittern meine Klausuren schreiben kann.
AntwortenLöschenBin dir Super dankbar für die tips!
Johanna
Wow du schreibst echt super Beiträge!
AntwortenLöschenIch habe jetzt angefangen zu studieren. Es ist wirklich viel Stoff, der da am Anfang auf einen einprasselt. Ich habe nicht alles liegen gelassen, habe immer mal wieder ein Teil nachgearbeitet. Im Moment bin ich dran, die Vorlesungen zusammen zu fassen. Was ich am Anfang nicht so konsequent gemacht habe, deswegen liegt im Moment noch ein Berg Arbeit vor mir.
Du gibst super Tipps, ich werde versuchen diese in die Tat um zusetzten.
Ich habe allerdings Probleme mir einen Lernplan zu machen. Ich weiß einfach nicht, wo ich damit anfangen soll. Könntest du evtl. mal ein Lernplan von dir als Beispiel hier rein setzten.
Evtl. wäre das schon eine kleine Hilfe sich dabei zurecht zu finden.
Vielen Dank für deine vielen Tipps und informativen Posts!
Klasse Post :)
AntwortenLöschenIch war schon von deinem ersten Lernen-Post begeistert und deshalb hab ich dich "abonniert".
Ich bin selbst jemand, der zu faul ist und bisher immer gut durch die Schulzeit kam, jetzt mach ich grad Abi und im Sommer hab ich Prüfung und dann geht's an die Uni. Und damit ich so langsam ein System entwickeln kann, fang ich besser jetzt schon damit an und es bringt mir total viel! Dein erster Post hat mir wirklich sehr geholfen :)
Weiter so :)
das hätte ich mal zu meiner abizeit lesen sollen :D
AntwortenLöschenVielen Dank für das viele Feedback! :)
AntwortenLöschen@Mona und Fnaadl
Wie viel SWS habt ihr wöchentlich? Würde gerne euren Studienplan dazu sehen!
@Kleenehimbeere
Momentan habe ich, wie ich im Beitrag geschrieben habe, nicht wirklich einen festen Plan, sondern lerne vor der Arbeit, "zwischendurch" und spät am Abend. Und das jede Woche zu unterschiedlichen Zeiten, daher läuft das wie gesagt momentan ohne feste Ordnung.
In den Ferien werde ich mir aber einen erstellen, kannst dich dann gerne wieder melden! :) [harrcore@googlemail.com]
Ich habe meinen Bachelor bereits hinter mir und kann den Wahrheitsgehalt und die Wichtigkeit deiner Tipps nur Unterstreichen!
AntwortenLöschenIch denke, dass viele Dinge klar sind, aber manche Leute brauchen einfach die Motivation, dass jemand anders ihnen noch mal klar zeigt, was zu tun ist. Das hast du ziemlich gut drauf. Ich freue mich auf weitere Einträge zu dem Thema.
Also nach so einer Anleitung habe ich vor einem Jahr gesucht. Da war ich in der Lernphase für meine Abschlussprüfung (Ausbildung). Ich wusste einfach nicht wie es ist zu lernen. Wie lernt man eigentlich? Das wusste ich nicht. Naja habs auch ohne geschafft. Bin am überlegen, neben meiner Vollzeitstelle noch zu studieren. Was hälst du davon? Hast du Erfahrung bzw. Freunde die das machen?
AntwortenLöschenDu bist einfach nur der Hammer! Auch wenn du uns nun nichts revolutionäres mitteilst, finde ich, dass deine Tipps goldwert sind!
AntwortenLöschenLieblingspassage dieser Folge:
,,Das ist das große Geheimnis, wieso der Tag von manchen Menschen scheinbar 48 Stunden hat. Wenn ihr etwas macht, dann macht es auch gescheit! Ihr braucht Ruhe? Dann gönnt euch ein schönes Bad. Ihr müsst lernen? Dann lernt."
Dank Praktikum habe ich momentan keinen aktuellen Stundenplan.
AntwortenLöschenDie Erstis haben aber momentan 23, im dritten sinds gerade 21 von Donnerstag bis Freitag plus ganztägige Pflichtexkursionen und Blockseminare Freitags.
Natürlich sind nicht alle Veranstaltungen gleich schwer, aber viele sind Pflicht und die wenigen, die man ausfallen lassen könnte, liegen meist so doof, dass man trotzdem den ganzen Tag da verbringt.
Achja, weils noch nicht genug "mimimi" war, wir haben bis kurz vor den Prüfungen einige sehr zeitaufwändige Abgaben und in meinem nächsten Leben studier ich ne Geisteswissenschaft ;)
Meinen Studienplan findet man hier:
http://hs-augsburg.de/medium/download/fkab/studienplaene/bau_bachelor.pdf
Wenn ich danach gehe, zähle ich für die Erstis allerdings 32 SWS.
Und mir fällt mal wieder auf, was für ein Unsinn es ist, einer Matheprüfung mehr ECTS zuzusprechen, als der Bachelorarbeit.
@Katii
AntwortenLöschenFinde ich sehr gut, unterstütze ich! :) Kannst dir in so einem Fall vielleicht überlegen ein Fernstudium zu beginnen.
@Fnaadl
AntwortenLöschenWie du auf "also auf mindestens 47 Stunden pro Woche, die ich für mein Studium brauche.
In der Zeit habe ich noch nichts vor- und nachgearbeitet, das ist reine Vorlesungs-, Übungs- und Praktikumszeit." kommst, ist mir noch immer ein Rätsel!
Eine SWS sind 45 min, also sind 21 SWS 15,75 Stunden. Na selbst wenn es 32 SWS, sind es noch immer "nur" 24 Stunden.
Kann mir schon vorstellen, dass der eine oder andere auch noch mehr als 20 Stunden jede Woche daheim investieren muss. (Finde es sehr bewundernswert, dass du das machst! Und noch nebenbei arbeitest, wie ich von Twitter weiß. Du bist echt sehr fleissig und willensstark.) Ist sehr abhängig vom Studienfach, das stimmt. Allerdings ist das nicht wahr, dass man von Montag bis Freitag jeden Tag zehn Stunden in Vorlesungen hockt! Das hat sich für viele, die noch nicht studieren, sehr schrecklich angehört.
Hi,
AntwortenLöschennatürlich ist es nichts Neues, was Du schreibst. Trotzdem ist es hilfreich, sich alles noch einmal vor Augen zu führen. Ich bin schon mit beiden Beinen fest im Berufsleben (über 10 Jahre) und musste sooo lange nicht mehr lernen. Da tut Deine Auffrischung gut. Das Schwerste wird sein, Arbeit, Haushalt, Abendunterricht, UNVORHERSEHBARES und lernen unter einen Hut zu bekommen.