Die größte Herausforderung bisher in meinem Studium war es zu lernen, wie man lernt. Ich habe bisher nie wirklich gelernt meinem Leben. Zwölf Jahre lang habe ich es geschafft mich durch das Schulsystem zu lotterleben mit der Annahme, dass ein bisschen Intelligenz ausreicht, um irgendwie weiterzukommen. Lief bis zum Abi ganz gut, dann kam der erste Rückschlag und ich verließ die Schule mit einem Schnitt von 2,7. Da ich es dennoch geschafft habe meinen Traumstudienplatz zu bekommen, habe ich nie darüber nachgedacht, wieso es nicht besser gelaufen ist. Dabei ist die Antwort ganz einfach: Ich habe nie gelernt zu lernen.
Leider endet die Karriere eines Nichtlerners im Studium definitiv. Was also in der Schule ein Segen war, ist nun ein Fluch, denn die, die schon immer hart für ihre Noten arbeiten mussten, wissen, wie das geht. Und wir denken uns nur:"Ja okay, was jetzt?"
Lernen ist nicht nur Bücher lesen und zusammenfassen [Und auch das muss man erst einmal lernen!], sondern schlichtwegs Zeitmanagement und Organisation. Wenn man also früh genug damit beginnt, ein wenig Zeit und Fleiß zu investieren, ist es am Ende gar nicht mehr so stressig. Und da ich in den letzten zwei Semestern einige Nervenzusammenbrüche hatte, habe ich beschlossen, in diesem Jahr alles ein wenig anders anzugehen. Da ich oft nach Lerntipps gefragt werde, werde ich meinen Lernweg mit euch teilen. Ich hoffe, ich kann euch damit ein wenig meiner Erfahrung mitgeben. Freue mich immer auf Feedback und eure Ratschläge! :)
Es hat wenig Sinn gleich in der ersten Woche alle Bücherinhalte auswendig zu lernen. Denn ganz ehrlich: Bis Februar ist auch alles schon wieder vergessen! Viel wichtiger ist jetzt am Anfang sich zu strukturieren und vorzubereiten auf das, was die nächsten Wochen und Monate kommt - ein interessantes Semester und vielen spannenden Vorlesungsinhalten, die bis Februar sitzen müssen. Und genau darum geht es in Teil I dieser Reihe.
Mein jetztiger Schreibtisch und der während meiner Schulzeit sind wie Tag und Nacht. Früher hatte ich mich herum 99% Kruscht liegen. Ich hatte noch weitere Ablageflächen und wirklich alles war voll mit Dekozeug, Müll, Zeitschriften, Tassen usw. Ich war ständig abgelenkt und konnte mich nicht 5 min auf eine Aufgabe konzentrieren, weil hunderte von Sachen griffbereit waren. Kommt das euch bekannt vor? Mein neuer Schreibtisch mag jetzt nicht besonders fancy sein und ist auch kleiner, aber ich arbeite auf ihm 1000x effizienter, denn der Kruscht ist weg. Selbst in den Schubladen ist nur Arbeitsmaterial und Unizeug. Links neben mir auf meiner Fensterbank lagere ich meinen Tee, Kakteen, Bild vom Mister und etwas Kruscht, so dass es nicht in meiner Sichtweite ist. Auf den Schreibtisch gehören nur Arbeitsmaterialien!Selbst auf der Wand vor mir hängen keine Justin Bieber-Poster oder Fotos von der letzten Party. 1. Ablenkungsgefahr und 2. befindet sich direkt vor uns eine sehr wichtige Fläche, die genutzt werden soll. Bisher hängen bei mir nur Glückskekssprüche, die mich motivieren, und der Einleitungssatz für die Klausur in Recht:
Nach und nach werden ich hier wichtige Folien und Zusammenfassungen hängen. Denn: Repetitio est mater studiorum! Das Wiederholen gehört zu den wichtigsten Säulen eines erfolgreichen Lernens und wenn wir ständig mit einem Schaubild in Verbindung sind, sei es auch nur indem wir kurz hinschauen, fällt es uns viel leichter es im Gedächtnis zu behalten.Das führt zu meinem nächsten Punkt, der theoretischer Natur entspringt: Unser Gedächtnis liebt Zusammenhänge! Wir lernen mit Mind Maps und co. am allerbesten, weil auch genau in unserem Gehirn passiert, wenn wir lernen - wir bilden neue Verknüpfungen. Ich werde auf diesen Punkte noch in einem anderen Beitrag zu sprechen kommen, am Anfang ist vor allem wichtig: Erstellt ein Schaubild, was euch dieses Semester in einem Fach alles erwartet und wisst immer, wo ihr seid! Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich in den Fächern, wo es am Anfang nicht vom Dozenten klar kommuniziert wurde, schnell den Anschluss verlor, dadurch dann die Lust und irgendwann wusste ich gar nicht mehr, was überhaupt das Ziel dieser Veranstaltung ist. Wenn ihr also schon schöne Pläne bekommt, dann druckt sie auch aus und klebt sie an die Wand. Wenn nicht, erstellt sie selber. Und vergewissert euch, dass ihr an allen Tagen genau Bescheid wisst, wo ihr momentan seid.
Ich hatte während meine Schulzeit einen Collegeblock für alle Fächer. Kennt ihr das noch? Natürlich war es Chaos pur, aber da ich sowieso nicht lernte, es sei denn man bezeichnet am Abend davor panisch Blätter zusammen suchen und drüber schauen als lernen, war das egal. Ich habe es am Anfang des Studiums mit Ordner versucht, aber einheften ist ja ah so viel Arbeit und sie passen nicht in alle Taschen - ihr ahnt schon, lief schief. Dann gab es bei Tchibo zufällig pinke Mappen und weil ich ein Opfer bin, schlug ich zu und siehe da, es stellte sich als wahnsinnig praktisch dar!
Der Vorteil an einer Folie oder Mappe ist, dass man Zeug einfach nur reinstecken muss und alles von einem Fach auf einem Platz hat. Man kann es leicht in die Handtasche stopfen und auch spontan mitnehmen. Fangt jetzt schon damit an Materialien zu sortieren! In ein paar Wochen habt ihr definitiv schon anderes zu tun.Ich fand in der Schule die Leute mit ihren Karteikarten zwar immer cool, war aber selber immer zu faul welche zu erstellen. Dabei sind sie wahnsinnig praktisch: Sie sind klein, passen in die Hosentasche und man kann so immer und überall spontan wiederholen und lernen, sei es im Bus oder auf dem Laufband.
Leider habe ich es noch nicht ausreichend erprobt, da ich im vorletzten Semester eine Woche davor begonnen habe die Karteikarten zu beschriften - ja toll, hat zwar geholfen alles einmal aufzuschreiben, aber für eine 1 hätte ich es auch ein paar Mal anschauen müssen! Kennt ihr die Vorprüfungszeit? Da ist man vor allem gereizt und will jede Minute gut investieren. Wenn ihr früh genug beginnt, könnt ihr die Sache wesentlich entspannter angehen lassen. Ihr könnt also jetzt schon anfangen am Abend oder Wochenende wichtige Vorlesungsinhalte auf Karteikarten zu schreiben. Ihr könnt sogar eventuell nebenbei Musik hören oder auch mal telefonieren. Wenn dann die Lernphase kommt, dann habt ihr schon alles schon zusammengefasst und musst es nur noch wiederholen - und mit den Karteikarten könnt ihr das auch auf dem kuscheligen Sofa.An meiner Uni werden Skripte aus Studiengebühren finanziert und kosten daher meistens 20-50 Cent. Günstig, es lohnt sich also zwei zu kaufen. Wieso? Weil ihr eine Ausgabe am Besten dafür verwendet, dass ihr während der Vorlesung oder dem Lernen mitschreibt und aus der anderen schneidet ihr die wichtigsten Folien aus und beppt sie auf eure Karteikarten. Karteikarten beschriften für Faule! Aber Achtung: Oft sind sie nach ein paar Wochen ausverkauft und werden nicht nachgedruckt. Also kümmert euch rechtzeitig darum.
Auf den Bildern sieht man noch ein paar Dinge, die meiner Meinung nach ganz wichtig sind:Klausursammlungen. In meinem Studium sind nur wenige Fächer allein mit Karteikarten schaffbar, denn viele sind sehr mathematisch aufgebaut und in der Klausur wird nur gerechnet und keine Fakten aufgezählt. Nach zwei Semestern habe ich erst gelernt, dass Übungsaufgaben neben dem Wiederholen der Schlüssel zum Erfolg sind. Denn nur 10% von dem, was wir lesen, behalten wir - und 90% von dem, was wir tun! Woha, oder? Es war ein Riesenfehler von mir zu denken, man müsse einfach viele Bücher durchpauken und gut ist. Viel effizienter und zeitsparender ist es, Übungsaufgaben selbstständig zu lösen. Für diese Erkenntnis habe ich ein Jahr gebraucht, dabei ist sie so einfach. Besorgt euch also alte Klausuren, Trainingsbücher und und und. Das Internet steht euch auch zur Verfügung. Vielleicht habt ihr auch ein Studium wie ich, wo ihr jede Woche Hausaufgaben bekommt. Ich habe in der Mittelstufe damit aufgehört, wieso sollte ich also ausgerechnet jetzt im Studium mit Hausaufgaben anfangen? Weil es sehr hilfreich ist, ständig am Ball zu bleiben und selber zu üben! In den Klausuren werden die Aufgabentypen meistens nicht arg verändert und wenn doch, werdet ihr dafür vorbereitet sein.
Wir sind keine Maschinen. Lernen ist etwas sehr persönliches und am erfolgreichsten sind wird, wenn wir uns wohl fühlen und Spaß haben [Das ist jetzt übrigens kein Voodoogeschwätz, sondern ernsthaft lerntheoretisch der Fall.]. Wir lernen am Besten mit einer positiven Stimmung. Ich habe auf meinem Schreibtisch keinen Kruscht, aber so Einzelheiten, die mich erfreuen: Notizblöcke von Hello Kitty, pinke Post-Its, ein schönes Mäppchen. Ich habe mir sogar einen elektrischen Spitzer gekauft und zeichne nun viel fleißiger Schaubilder, weil ich immer wieder spitzen möchte, haha. Ich weiß, ich bin ein Kind. Wenn man sich eine Umgebung geschaffen hat, in der man auch arbeiten kann - und da spannt sich der Bogen zum Anfang dieses Eintrags, der Schreibtisch -, dann wird es auch nicht schwer fallen, mal am Abend ein oder zwei Stunden eine Vorlesung zusammenzufassen oder ein paar Übungsaufgaben zu lösen. Ich weiß, im Studium sind die Prüfungen immer ein Riesenstoffberg, aber auch den arbeitet man nur ab, wenn man mal beginnt. Und besser zu früh als zu spät. Ich war oft ziemlich verschreckt, wenn ich die Aufgaben sah, die vor mir liegen. Doch mit Selbstmitleid wird nichts gelöst, sondern damit, dass man einfach anfängt.
Vielleicht mögen für euch meine ersten Lerntipps nicht besonders innovativ sein oder ihr denkt euch:"Oh Gott, das hätte sie schon in der 5. Klasse lernen müssen, wie hat die ihren Studienplatz überhaupt bekommen?!", aber für mich waren und sie kleine große Schritte in meinem Studium, weil ich vorher einfach nie mit solchen Fragestellungen konfrontiert war. Ich bin stolz für vieles, was ich erreicht habe, aber ich ärgere mich auch für die dummen Fehler, die ich dafür machen musste. Daher bin ich gerade sehr motiviert, dieses Jahr alles so anzugehen, wie ich es euch erzähle.
Welche von den Methoden wendet ihr auch an? Und was ist euer absoluter Lerntipp?
Hach, und wieder ein Post der Marke "Mrs. Hotter (=Du) und Mrs. Flodder (=Ich)" ;)
AntwortenLöschenErnsthaft, ich bewundere deine Konsequenz und irgendwie auch deine Effizienz (auch wenn mein linker Forschungsgeist sagt, dass Effizient böse ist. Der soll jetzt mal die Klappe halten). Also, meine "Strategie"!
Erstmal: Ich schreibe kaum in der Vorlesung mit, meistens bin ich nichtmal da. Trotzdem habe ich bisher alle meine Prüfungen halbwegs gut bestanden (so gut, dass es für einen Job am Institut gereicht hat und ich da als Talent bewertet wurde. Alter, ich scheine was richtig zu machen). Deswegen artet meine Lernphase meistens in Ausdruckorgien aus.
Die lese ich mir dann durch. Ich gehöre zu den gesegneten Menschen, die beim Lesen schon sehr viel behalten. Nach etwa 3-4 mal bin ich ziemlich sicher. dann beginnt eine Phase, in der ich im Kreis durch mein Zimmer laufe und mir selbst und meinem Hamster das alles erkläre. Hin und wieder mal ein Blick aufs Script, passt.
Allerdings weiß ich selber, ich könnte überall lockerst 1,x haben, wenn ich richtig lernen würde. Mit System. Und Ordnung. Mein Schreibtisch hat leider noch keine Metamorphose erlebt ; )
Studiere Wirschaftswissenschaften im ersten Semester und das mit dem "Lernen lernen" trifft auch bei mir genau den Kern. Ein sehr schöner Post, der mir vielleicht einpaar Nervenzusammenbrüche erspart ;-)
AntwortenLöschenFreu mich auf weitere!
Da ich gerade mit meinem Unistudium anfange, fand ich deinen Artikel sehr interessant. Karteikarten fand ich schon in der Schulzeit super praktisch und konnte so am besten lernen.
AntwortenLöschenWo bekommt man denn diese Skripte her?
In der Verlesung? oO
*thumbs up*
AntwortenLöschenviel erfolg & lg
andrea
Mit Lerntipps kann ich nun auch nicht wirklich aufwarten, da ich selber einer von den Nicht-Lernern bin. Als ich mich jedoch für mein Abi doch mal an den Tisch gesetzt und gelernt hab, waren mir meine Karteikarten auf jeden Fall die liebsten. Ich benutze die A5 Version und für jedes Fach eine andere Farbe, weil's dann doch gleich mehr Spaß macht.
AntwortenLöschenIch freu mich schon auf Teil II
Haha, genauso, wie du das hier schreibst, ging es mir auch. 13 Jahre lang nicht wirklich gelernt, oder besser gelernt zu lernen und dann -bäm- Studium. Am Anfang war ich dann auch ziemlich überfordert von der Menge, die da auf mich eingepresselt ist und ich wusste oft nicht, wie ich das alles bis zur Prüfung schaffen sollte. Aber das Gute ist, man kann das Lernen noch lernen;) u.a. gestalte ich,ähnlich wie du meine Wand immer mit Karteikarten, wo die wichtigsten Zusammenhänge festgehalten sind. Außerdem hilft es mir, das Skript mit kleinen Skizzen am Rand zu versehen um dadurch über die visuelle Ebene in der Prüfung darauf zurückzugreifen. Auch muss ich für meinen Teil immer aktiv mit dem Text arbeiten, d.h. wenn ich ihn zum lernen durchgehe, muss ich immer wichtige Dinge unterstreichen, oder markieren.
AntwortenLöschenohja, KARTEIKARTEN! meine klassenlehrerin (seit der 5. und noch bis zum abitur, urghs - wer lässt sowas zu?!) prügelt uns seit jahren ordnung ein, wohl das einzige, was diese frau zustande bringt.
AntwortenLöschendas mit den sprüchen ist arg süß. früher habe ich mir auch immer wichtige sachen an die wand vor mir gepappt. ich glaube damit fange ich wieder an, bei dem post bekommt man richtig lust aufs lernen :D
liebe grüße <3
wow klasse, ich werde deine tipps gleich umsetzen ;)
AntwortenLöschenHallo liebe Miss :)
AntwortenLöschenich habe deinen Blog erst vor wenigen Tagen gefunden, aber ihn gleich zu meiner kleinen Linkliste der "abzuarbeitenden Blogs" gepackt, weil ich allein vom ersten Eindruck wirklich begeistert war (und es natürlich immer noch bin! :))!
Eigentlich bin ich sehr kommentiertfaul, um ehrlich zu sein .. aber dieses Lern-Problem kenne ich selbst nur zu gut. Beim Lesen dachte ich teilweise wirklich, dass da jemand über mich schreibt ;) In der Schule ging alles immer irgendwie, alles war im Zweifelsfall mit ein bisschen Glück und einem Funken Intellekt zu schaffen, aber an der Universität ist Vieles - alles! - anders. Ich habe letztes Jahr mein Abitur gemacht und habe im Herbst mein Studium begonnen - es hat mich überfordert. Es hat mich wie eine Herde Pferde überrannt und dann liegen lassen, weil ich keine Ahnung hatte, wie ich lernen sollte, wann ich wo mit welchen Materialien zu erscheinen hatte, weil einfach niemand da war, der mich an die Hand genommen hat, wenngleich das dringend nötig gewesen wäre. Ich stand auf dem Campus wie eine Blinde, war trotz bester Sicht komplett orientierungslos. Die Inhalte des Fachs überforderten mich anfangs, und als ich sie dann um die Weihnachtszeit einigermaßen im Kopf und verstanden hatte, stand für mich eigentlich nur eines fest: weg hier. Ich habe im ersten Semester Rotz und Wasser heulend (leider ist das keine Untertreibung ;)) hingeschmissen, dann zu Hause gesessen und endlich angefangen, nachzudenken.
Woran hatte gelegen, dass nichts funktionieren wollte? Ich habe mich zeitweise wie ein dummes kleines Kind gefühlt, das eine Kuh nicht vom Schaf unterscheiden konnte, weil ich rückblickend der Meinung bin, dass ich sehr, seeehr viel falsch gemacht habe. Leider war ich nie ein richtiger Planer – zumindest nicht in letzter Konsequenz, denn was nützen einem die schönsten, saubersten To-Do-Listen, wenn man sie doch nicht durchgeht und abarbeitet? ;) Ich glaube, ich habe noch immer nicht richtig gelernt, richtig zu lernen, aber immerhin bin ich mittlerweile auf einem besseren – richtigeren? – Weg als letztes Jahr. Ich habe mein Fach gewechselt, studiere nun das, was ich wirklich will (und konnte und das eine Fach sogar zum Sommer im zweiten Semester einsteigen) und fühle mich von der Grundstimmung her schon mal positiv, so viel dazu! :D Mir ist erst vor kurzem wieder bewusst geworden, dass ich mich damals in der elften Klasse gewundert habe, dass wir Methodikunterricht erhalten sollten – ich meine, wozu sollen wir quasi kurz vor Schluss noch lernen, wie man lernt? Ich habe aus der Schule leider nicht viel für mich und meinen Uni-Alltag mitnehmen können, ohne meinen Lehrern damit zu nahe treten zu wollen .. ;)
Ich werde deine Serie (wie den Rest deines Blogs ja auch :)) mit großer Freude und vor allem auch Neugierde weiterhin verfolgen und bin schon gespannt auf die kommenden Posts zu dem Thema!
Hab noch einen schönen Abend und ein ebenso schönes Wochenende :)
Liebe Grüße
Wiebke
Sehr interessanter Beitrag zum Thema Lernen. Ich bin da komplett anderes als du. Also das richtige Lernen lernen musste ich im Studium nicht. Das hatte ich schon von der Schule gut drin.
AntwortenLöschenMir ist es wichtig, dass ich früh anfange mit dem Lernen, da wir bereits dirket nach der Vorlesungszeit die Klausuren schreiben, d.h. am ersten Freitag im Januar ist Ende und direkt am Samstag geht für 3 Wochen die Klausurenzeit los bis Ende Januar.
Mein Stundenplan ist dieses Semester bis oben hin vollgestopft. Also bereite ich am selben Tag noch alles nach, was ich in den Vorlesungen gehört habe. Da ich Ingenieurwissenschaften studiere, muss ich sehr sehr viel rechnen, da Übung alles ist.
Wie du lerne ich auch viel mit Karteikarten und Mindmaps. Ich fasse mir auch viel zusammen, da ich durch das Schreiben ebenfalls lerne.
Einen besonderen Lerntipp habe ich jetzt nicht, aber so viel sei gesagt - Zeitmanagement ist alles! :)
Mein Schreibtisch sieht etwas anders aus, da ich als Germanist mit vielen Büchern arbeiten muss und die auf meinen Tisch nicht passen. Zudem haben wir keine Skripte, sondern bekommen Folien, oder die Referate der jeweiligen Stunde werden online gestellt und können ausgedruckt werden. Die hefte ich dann in Ordner, und weil wir oft sehr viele Referate abhandeln, sind Ordner bei mir ein Muss! Wie gesagt, dafür keine Skripte. Da wir mit den höheren Semestern keine Klausuren mehr schreiben, sondern auf Hausarbeiten fokussiert sind, wird es immer unwichtiger, die Sachen online runterzuladen und auszudrucken, weil jeder ein Referatsthema erhält und sich damit in der HA beschäftigt. Mit der Zeit haben Ordner keine große Bedeutung mehr, weil man sehr wenig Material ausdruckt / erhält. Aber das ist jetzt eher nur bei mir so. Da ich aber fleißig und strebsam bin, drucke ich ALLES aus :D
AntwortenLöschenAnsonsten sind Post-its, Textmarker (besitze tausende und markiere für mein Leben gern) und Karteikarten für mich ein Muss! Zudem benutze ich, wie in der Schule, einen Collegeblock für alles, und hefte dann alles ab. Wenn ich Zeit habe, schreibe ich unschön geschriebene Blätter nochmal neu, das ist auch eine Art, sich erste Dinge zu prägen.
Mein ultimativer Lerntipp ist, sich alles Wichtige knapp zusammenzufassen und sich selbst vorzutragen (man fühlt sich etwas blöd, aber es klappt ganz gut, wenn man sich wie ein Lehrer verhält ^^). Deshalb bin ich kein Bibtyp, der in der Bib konzentriert lernen kann, weil ich anfange über alle möglichen Dinge nachzudenken. Mir ist das alles zu ruhig. Beim Reden halte ich mich selbst bei der Sache und drifte gedanklich nicht ab.
So, wieder einen halben Roman geschrieben :D!
Liebe süßes Sabrina,
AntwortenLöschenDu motivierst und inspirierst mich nach so nem anstrengenden Abend wie gestern mit sowas meinen Schreibtisch Sonntags liebend gern auf zuräumen.
VIELEN DANK :)
Liebe liebe Grüße
Selina
total genial von dir! vielen lieben dank, das war sehr hilfreich
AntwortenLöschen♥
anialoves.com
Danke für die interessanten Kommentare! :) Daher blogge ich so gerne, weil man immer so gute Tipps und Ideen von anderen hört. <3
AntwortenLöschen@Skye
Das finde ich ist leider etwas tricky mit dem Lernen - ich denke, man schafft es relativ leicht irgendwie durchzukommen, aber für wirklich gute bis sehr gute Noten braucht es dann doch mehr. Bin aber leider darauf angewiesen, da ich meinen Master danach machen möchte, daher muss ich mich nun dieses Semester besser organisieren, sonst wird das nix mehr. :/
@Venus
Ich weiß nicht wie es an deiner Uni organisiert ist, aber wir haben ein Skriptenbüro. Dort kann man sie kaufen. :)
@Wiebke
Ah Mensch du Arme!! Aber hey, im Leben läuft vieles leider oft anders, als man denkt. Ich finde das allerwichtigste ist, dass man ein Fach gefunden hat, das einem Spaß macht. Lernmethoden kann man nachlesen, aber diese Motivation, das zu machen, was man wirklich will, kann einem leider niemand geben. Daher bin ich mir sicher, dass du es schaffst. Viel Erfolg! :)
Danke für diesen motivierenden Beitrag - ich habe im Oktober mit dem Studium begonnen und gehöre genau zu den Kandidaten, die du beschreibst: stinkefaul in der Schule, weil es trotzdem immer ging! :D
AntwortenLöschenIch räume jetzt erstmal den Schreibtisch auf und sortiere meine frisch gedruckten Sachen ;)