Mittwoch, 4. November 2009

Aus Miss Harrcore wird Fräulein Becore.

Ich bin die Woche krankgeschrieben, Mandelentzündung. Wenigstens kann ich mich nun auf mein neues Projekt stürzen: Stuttgarter Mädels. In meinem trashy Notizblock habe ich schon interessante Themen festgehalten, die nach und nach bearbeitet werden müssen. Eher später als früher, der Zeitrahmen ist wirklich knapp.

Was wird mit Harrcore passieren? Ich weiß es schlichtwegs nicht. Ich möchte dieses Projekt nicht aufgeben - den Namen und vor allem nicht die vielen Leser, die ich bisher erhalten habe, und meinen Status im Blogranking [Unter den 100 besten im Bereich "Life"! Yeah baby.], aber ich weiß einfach nicht, wie es weiter gehen soll. Vielleicht hat jemand einen Rat für mich, das könnte ich gut gebrauchen. Ansonsten lasse ich es die nächsten Wochen durch den Kopf gehen und melde mich dann wieder. Vielleicht kann ich auch den ein oder anderen von euch mit den Stuttgarter Mädels begeistern - für Kritik bin ich immer offen.

Na dann arbeite ich mal die mittlerweile über 40 unveröffentlichen Kommentare ab. Tschüßchen.

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Eine Tasse Milch am Abend.

Donnerstagabend, neun Uhr, lokale time, sieht die Welt schon etwas klarer aus. Habe einen Termin verpennt und einen fallen lassen. Tut mir leid, bin an der Arbeit fast eingeschlafen und da mein Zimmer eine einzige Müllbude ist und ich seit 'ner Woche mich nicht mehr blicken lassen habe, bin ich nun daheim. Die Welt sieht heute um einiges klarer aus. Ah, das habe ich bereits gesagt.

Die Frage ist doch - was hat mich dazu bewegt, das hier und jetzt in Frage zu stellen?

Der Frage bin ich heute auf den Grund gegangen und kam zu einem überraschendem Ergebnis.

Erst einmal ist mir mein Blog peinlich geworden. Hört sich echt dumm an [Ich hoffe ja, dass mich meine Leser, bei denen ich es mir sowieso verschissen habe, für meine Ehrlichkeit schätzen und mich nun nicht für eine noch doofere Kuh halten.], aber wenn ich mir vorstelle, dass mein Zukünftiger diesen Blog liest... bow, der muss mich ja für komplett bescheuert halten! Ich komme richtig unhöflich und teils zickig rüber, außerdem wird er Dinge wissen, von denen ich gar nicht möchte, dass er sie weiß.

Wären wir auch beim zweiten Punkt. Weshalb blogge ich das dann öffentlich, wenn ich nicht einmal meinen Eltern den Link verrate?

Eine gute Frage. Die Antwort ist mir unbekannt.

Ist nun chronologisch sehr ungeschickt, aber ich habe vergessen das vorwegzunehmen: Ich finde es sehr wichtig, das Bloggen in Frage zu stellen! Denn es ist zum einen ein sehr großer Zeitkiller. Als ich noch eine kleine Schülerin war, war das kein Problem, ich hatte den Abend immer Zeit und habe gesurft, was das Zeug hält. Nun bin ich eine kleine Praktikantin mit einer mind. [!] 40-Stunden-Woche und treibe viel Sport und gehe viel weg, daher überlegt man es sich gut, an welcher Stelle man verschwendet und an welcher spart. Meinen Mitteilungsdrang kann ich nicht stoppen, aber eines werde ich tun - zig Blogs aus meinem Reader löschen, die ich ab und zu lese und über die ich mich immer aufrege, weil sie furchtbar sinnlos und langweilig ist. Wer mit 18 nichts besseres zu tun hat als Kuchen backen und Erdbeeren pflücken mit seiner Mama und das au noch öffentlich festhalten muss - ja okay, aber sowas verfolge ich doch nicht.

Ich glaube den meisten Bloggern ist nicht richtig bewusst, dass sie sich mit diesem Projekt entschließenm, eine Person der Öffentlichkeit zu werden. Mit all den Vor- und Nachteilen.

Ich bin ein Mensch, der nicht plakativ weder "Ah, ich scheiß auf die Meinung anderer." sagt noch genau das macht, was andere sagen - ich nehme Kritik an und überdenke sie und entschließe dann, was ich damit mache. Wichtig dabei ist mir vor allem die meiner Mitmenschen, die mich persönlich kennen. In letzter Zeit bekomme ich sehr viel negatives Feedback. Ich würde viel zu viele persönliche Details preisgeben, hätte manche Dinge nicht sagen sollen und vor allem bekam ich einige Beschwerden wegen der Bilder, die ich verwendet habe und wegen der Geschichten, die ich über andere preisgab - wobei sie stets anonym gehalten wurden, aber "man könnte es zwischen den Zeilen lesen". Ich habe immer gewusst, wo meine Grenzen sind. Keine persönliche Daten wie Name und Adresse, nicht offensichtliche Männer- und Sexgeschichten, Drogen nie erwähnen - geschaut, dass ich nie rechtliche Probleme bekomme. Doch die vielen E-Mails beunruhigen mich.

Nervig ist auch, dass ich Dinge aufgeschrieben habe, die ich mittlerweile nicht mehr so sehe, doch meine Einträge dazu werden mir in Diskussionen vorgezeigt. Meine Fresse! Nietzsche sagt, dass ein denkender Mensch seine Meinung ändert. Es gibt Dinge, die muss man ja nicht direkt aussprechen. Die bemerkt man und gut ist.

Ich werde einen Blog kreiieren, bei dem ich keine schlaflosen Nächte habe, ob ihn meine Eltern oder mein Chef liest. Den ich in meinem Facebookprofil verlinken kann und den ich beim Bloggeraward einsenden kann. Und wer denkt, das nun etwas spießiges dabei rauskommt - dann habt ihr die Miss Harrcore noch immer nicht verstanden. Die Miss ist pervers und arrogant und kritisch und launisch, ja. Die Miss wird nur in Zukunft nicht mehr ganz so viele persönliche Details preisgeben und mehr auf die rechtliche Grundlage achten.

Und die Miss wird sich nun die nächsten Wochen die Mühe machen, alle alten Beiträge durchzulesen und fragwürdige Stellen und Bilder mit einem "[zensiert]" versehen. Es muss sein, damit ich wieder beruhigt schlafen kann.

Eine viel zu lange Rede für keinen Sinn. Schluss mit Gemotze, ich mache mich nämlich auf den virtuellen Weg ins Bettlager, mein neues Baby wird gleich gezeugt und ich bin furchtbar aufgeregt, ob alles klappt. Den ganzen Tag über schwirren Ideen durch meinen Kopf, die ich in Zukunft in meinen Organizer festhalten werden. Uuuuuuh. Als ob ich zum ersten Mal einen Blog eröffne. Doch jedes Mal ist es ganz anders. Wenn ich euch mag, bekommt ihr den Link.

Ansonsten, da ich nicht weiß, wann ich wieder die Möglichkeit haben werden, so lange an den PC zu gehen, wünsche ich euch jetzt schon ein schaurig schönes Halloweenfest und man schreibt sich.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Existenzfrage.

Ich sitze gerade an der Arbeit. Seit fast zwei Wochen war ich nicht mehr daheim - außer um ein paar Stunden Schlaf nachzuholen. Ich schiebe Überstunden, denn ich werde schon alleine zu Pressekonferenzen geschickt. Ich habe mich von Oetti verabschiedet und den Neuen kennengelernt. Abends gehe ich aus. Viele schöne, feuchtfröhliche, neue Dinge habe ich in den letzten Tagen erlebt... und ich habe nicht das Bedürfnis dazu, es zu bloggen.
Weshalb?
Weil ich einfach keinen Sinn (mehr) dahinter erkenne. Wen interessiert das durchschnittliche Leben einer durchschnittlichen 18-Jährigen?
Ich werde viele Blogs aus meinem Reader werfen. Öffentliche, langweilige Tagebücher. Es ist kindlich. "Ich war heute mit meiner Freundin Kaffeetrinken." Super, Miss, wen interessiert so etwas?!
Dass ich gut schreiben kann, stellle ich mittlerweile nicht mehr in Frage. Das war nicht immer so. Und daher möchte ich es auch nicht mehr nutzen für meine selbsterverliebte Kinderkacke.
Viele Themen interessieren mich. Ich bin euphorisch und engagiert. Wie soll ich das also nutzen?
Jedenfalls nicht (nur) so. Die Vorbereitungen für mein neues Projekt laufen schon. Ich arbeite das Konzept aus. Es dürfte die allermeisten von euch nicht interessieren. Es spricht ein ganz anderes Publikum an als meine bisherigen Leser.
Und da wären wir auch bei einem wichtigen Punkt angelangt - wen spicht Harrcore an? Niemanden. Miss Harrcore bloggt aus Leidenschaft. Sie interessiert sich nicht für die Wünsche ihrer Leser - sie schreibt das, was in ihrem Leben passiert. Ob sie wilde Partys feiert oder verlassen wird - die Miss erzählt davon. Harrcore hat kein Konzept, ist daher authentisch. Harrcore hat niemals ein Ziel verfolgt. Und das stresst mich.
Harrcore ist langweilig.
Und sinnlos.
Oder?

Montag, 26. Oktober 2009

Umstrukturierung.

Was für ein Wort.

Ich bin mit meinem Blog so wie er jetzt ist nicht zufrieden. Er langweilt mich. Das ist wieder einmal typisch für mich. Jedenfalls, was ich sagen wollte, ist, dass ich ihn schlichtwegs sinnlos finde.

Worüber ich blogge, wurde ich in letzter Zeit oft gefragt.

Hm, das ist eine gute Frage. Die Antwort umso peinlicher:"Ähm... mich?!" Aber mal ernst, ist ja auch so. Ich erzähle, was ich den ganzen Tag über treibe. Manchmal auf eine witzige Art und Weise. In Wahrheit ist das nur eine große Selbstinszinierung, die nicht einmal richtig gelingt, weil ich viel zu ehrlich bin. Ich hätte von Anfang an ein klares Ziel haben sollen. Manchmal denke ich, dass Schreiben das einzige ist, was ich aus Leidenschaft mache. Und doch nervt es mich, dass diese Impulse so unkontrolliert geschehen. Ich kann es einfach nicht bündeln. Weil ich faul bin oder was auch immer.

Jedenfalls, bevor ich wieder in ein Laberloch falle, gibt mir ein wenig Zeit zum Denken, Alkohol hat zu viele Gehirnzellen vergewaltigt, die Maschine läuft zu langsam. Ich werde ein neues Projekt starten, ein simpler Schritt fehlt noch. Und dazu brauche ich vielleicht Hilfe. Von den anderen. Krisenkommando wird gerufen.

Sonntag, 25. Oktober 2009

Schädel im Städtle.

Mein Leopardentäschle und ich sind also wieder im schönen Stuttgart. Gefühlte sechs Stunden geschlafen. Geballte 60 Stunden internetlos. Am ganzen WE, wohlgemerkt. Ich bin süchtig. Nach vielem. Und mein Kopf ist kaputt, habe mich angeschlagen, sehr böse. Apropos - ich bin böse und das Aushängeschild der Generation Egoismus. Über die Jugendmedientage gibt es dann die nächsten Tage mehr.

Ehrlich gesagt sind mir nun einige Dinge klarer geworden. Das ist wirklich witzig, denn eigentlich hatte ich vor lauter Seminaren und "Schnell, schnell!" keine Minute Zeit zum Nachdenken gehabt und dennoch haben sich viele Fragezeichen geklärt. Ich weiß jetzt, wie ich meine Vorstellungen bündeln kann. Ich muss meine Ideen erst einmal überschlafen und klar sortieren. Sie reifen gerade. Wie befriedigend.

Ahja, und wo wir schon bei diesem Thema wären:
Mein Weizen muss geernet werden. Im Herzen eine Landwirtin. Kleiner JMT-Insider am Rande. [Ich begrüße meine neuen Leser aus Mannheim! Hat mich wirklich gefreut, Menschen wie euch zu begegnen.]

Freitag, 23. Oktober 2009

Miss in Mannheim.

Wenn ihr das liest, sitze ich mit vier hübschen Mädels im Zug gen Mannheim. Was ich dort mache? Seminare besuchen + Party + Lebenslauf füllen. Das Übliche. Ich habe mir den heutigen Tag frei genommen um zu den Jugendmedientagen zu pilgern. Btw - gerade ist es Donnerstagsnacht [Ich bereite den Artikel ja für morgen vor, ganz modern.], kurz vor Mitternacht. Mein Leopardentäschle ist noch immer nicht gepackt, man. War ein stressiger Arbeitstag, da die Berichte bis Dienstag fertig sein mussten [Ich habe auf meine morgentliche Zeitung verzichtet, gibt's euch.] und ich früher aus der Redaktion bin, deeeennn... Silbermond war da. Ich bin kein Fan, kenne kaum Lieder, nicht meine Musik, war aber, das muss man sagen, eine nette Sache. Meine Twitteranhänger haben es ja live mitverfolgt. Ein exklusives Konzert im Römerkastell, nur 200 geladene Hörer von uns. Schnuckelig. Und davor hingen wir Backstage ab. Offenes W-lan 4ever.

Wünsche euch allen ein schönes Wochenende. Ich bin sehr gespannt, was auf mich zukommt.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Backstagebericht.

Silbermond vespern neben mir. Und ich zocke FarmVille. Wer packt meine Koffer für meinen Wochenendtrip?

Dienstag, 20. Oktober 2009

"Und geschwind noch ein Outfitbild..."

Harrcore deckt Missverständnisse in der Bloggerwelt auf - neue Episode.

Wir sprachen bereits von Gewinnspielen [Gehen mir immer mehr auf die Eierstöcke.], heute widmen wir uns einem visuellen Thema. Wenn ich das sehe, klicke ich meistens schnell auf das X [Da ich aus meiner Gruftizeit noch immer die Halloween-Firefox-Edition habe, sind es bei mir zwei Knochen. Cool, was?]: Fäschänbloggerinnen, die weggehen, und dann noch in aller Eile Bilder machen, um ihr Outfit mit der großen weiten Welt zu teilen. Schön und gut, das ist ja auch ihre Berufung als Fäschänbloggerin, aber Geschwind-Outfitbilder und der dazugehörige, meistens sehr intellektuelle Post sind Müll.

Ich habe mich mal in dieser Zunft geübt und möchte mit Hilfe dieses Beispieles erklären, was ich meine:




[Mai 2009, als ich tatsächlich noch mit dem Gedanken spielte, selber Fäschänbloggerin zu werden. Mein Vorhaben scheiterte an Mangel an einer Cam und Stil.]

[Klamottenbeschreibung lasse ich mal aus. Interessiert wahrscheinlich eh keinen. Wenn doch, kann er mich ja immer fragen. Rock habe ich vor 'ner Woche im h&m-Sale für 9 Euro gekauft.]


Was soll man sagen? Hintergrund scheiße. Unser Wohnzimmer, sehr uncool und sowas von gar nicht fäschänable. Fick-mich-Blick, wie immer. Bildkomposition kannsch knicken. Und dass man dann noch die Hose und die Schuhe dazu nicht sieht, macht das ganze zu einem sehr beschissenem Outfitbild. Anders kann man es nicht ausdrücken.

Nun sei's drum. Es gibt wahrscheinlich Dinge, die ich einfach nicht verstehe. Und da zählen Geschwind-Outfitbilder dazu. Verleiht dem Blog definitiv einen kleinen Grad an Unseriosität. Schade eigentlich, manche Blogs haben das gar nicht nötig. Qualität steht eben doch vor Quantität.

P.S.: Ich bin sehr stolz auf mich. Seht ihr den Hüftschwabbel auf den Bildern? Der ist nun weg. Und die Oberarme sehen auch um einiges besser aus. YEAH! Was fünf Monate Fitness ausmachen.

Die Auflösung.

"Was das denn?" haben sich einige Leser beim letzten Post gefragt. Zu Recht, schließlich hat er ja mal gar nicht in das Konzept von Harrcore gepasst. Spontispruch und Softporno. Was möchte Miss Harrcore damit sagen? Dass sie gerne Sex mit sich selber hat? Ehrlich gesagt möchte das keiner wissen. Dass sie unfotogen ist? Wissen wir. Dass sie kein Talent in Fotomachen hat? Das wissen wir noch länger.

Also was dann?

Wir haben uns unterhalten, wie man provokativ im Blog sein kann. Antwort: Gar nicht. Oder zumindest sehr schwer, schockiere du die heutige Gesellschaft, also ich kann das nicht. Dann eben sinnfrei, zumindest auf den ersten Blick. Ein pseudo-intellektueller-le-kunstlööör-Sex-und-Titten-Beitrag musste her. Und ich hatte Recht, lieber Freund, denn passiert ist: Nix. Viele Fragezeichen, wenig Feedback, joa. Sex sells, ein Leser dazu bekommen. Aber nichts bahnbrechendes, dass uns eine neue Theorie eröffnet.

Keine Angst, in Zukunft wird es keine (so offensichtlich) ungekonnten Beiträge mehr geben. Wobei ich den Ansatz sehr gut fand, nur ja, das ist nicht mein Gebiet, mir fehlt das Talent. Ich bleibe lieber bei dem, was ich kann: Schreiben und Nachrichten stöhnen.

P.S.: Wer hat nicht gerne Sex mit schönen Frauen?

Montag, 19. Oktober 2009

"Masturbation ist Sex mit jemandem, den man liebt."


[Vor ein paar Monaten.]

Sonntag, 18. Oktober 2009

Romy S. | Sa. 17.10.09 | Roman Flügel & Ata.

Eine visuelle Ergänzung zum letzten Post, der, wie ich finde, einer der besten seit langem ist. Bin zufrieden, was die sprachliche und unterhaltende Ebene betrifft. So soll es sein. Einfach, aber gut.

Bilder sind so eben veröffentlich worden. Dominik eröffnet mit dem ersten Bild die Gallerie. Und mein zartes Schulterchen. Rofl, habe mich gerade fast am Tee verschluckt. Ich lache übrigens laut bei meinen Beiträgen. Eine kleine peinliche Randnotiz am Rande [Und schon wieder, haha.].

Klick drauf. Wenn du auf große Bilder stehst. [Ich habe heute zum ersten Mal das neue Rammsteinlied gehört, wenn wir schon von großen Dingern reden. Gefällt.]





electronic bitches.

1. Da ich gestern wider Erwartungen über Fratzenbuch 'ne Mail bekommen habe, dass Sabrina Becore + 1 auf der Gästeliste steht, mussten der Beste und ich die 13 Euro Eintritt pro Person [Gibt es irgendeinen Stuttgarter Club, der mehr verlangt?!] nicht zahlen.
2. Wir haben bei Roman getanzt.
3. Ich habe Roman angefasst.

Noch Fragen, bitches?

Die Nacht war besser. Besser als erhofft. Roman ist ein ganz Cooler. Und hübsch ist er auch. Leider konnten wir nicht bis zum bitteren Ende bleiben, da meine Eltern nicht ganz so begeistert sind, wenn ich hereinspaziere, solange sie beim Sonntagsfrühstück sind. Daher haben wir die berühmten Klänge von "Geht's noch" verpasst. Aber vielleicht legt er sie auch nicht mehr auf, da sie zu abgelutscht sind. Ich habe vergessen zu fragen. War viel zu beschäftigt zwischen Tequila und Tanzen zu switchen. Cool fand ich auch, dass er mit seinem Supportact aufgelegt hat und nicht danach. Oh, was haben wir getanzt. Sogar der Beste hatte super Laune und hat es Krachen lassen, obwohl er elektronische Musik gar nicht abkann. Ich habe ja gedacht, dass er eine Fresse ziehen wird. Aber nein, er kam passend gekleidet und sogar brav mitgekreischt, wenn ein bekannter Beat lief. Sehr schön, werde ihn noch loben. Den letzten Nachtbus haben wir nicht genommen, der war dann doch zu früh, Gott sei dank, ich hasse ihn. In einer morgentlichen U-Bahn bekannte Gesichter getroffen. Alle waren sie besoffen. Und wir elektronisch gehypt.

Ich habe heute Morgen nur drei Stunden geschlafen und war danach hellwach. Hm, komisch...

Es gab Verwirrungen, ob ich das auf den Bildern sei, die ich in den letzten beiden Posts veröffentlicht habe. 'türlich. Zum Vergleich noch aktuelle Bilder von einem Mumiabend vor ein paar Wochen, die ich damals [hier und hier.] nicht hereingestellt habe:




[September 2008.]

Na, als was gefalle ich euch besser? Abgefuckte Rockgöre oder sexy Vamp?

Und nun lasse ich es mir richtig gut gehen, denn es ist Sonntag und draußen ist es kalt. Ich höre gerade Sven Väth. Ja, um diese Uhrzeit. Ich will nach Frankfurt. Akku lädt, ich muss Fotos mache, ich stelle nämlich Sachen bei kleiderkreisel ein. Tschö mit ö.

Samstag, 17. Oktober 2009

'cause we party like rockstars.


[Dezember 2008.]

Frau Becore steht auf der Gästeliste. Selbst wenn der Ansturm enorm ist, werde ich trotzdem Roman sehen. Ha!

Techno verleiht Flüüüügel... ich habe Lust auf Red Bull.

Oh, das wird eine lange Nacht, meine Lieben. Lasst es krachen, es ist Wochenende. Und wir sind jung. Und wir benötigen das, um unsere Jugend zu spüren. Wir brauchen keinen Schlaf. Nur sex, drugs and electronic music.

Manchmal wünsche ich mir, dass Momente wie diese niemals enden.

Freitag, 16. Oktober 2009

my man was a mean man.


[Dezember 2008.]

Wir haben gerade telefoniert. Nach neun Monaten. Er fragt, ob ich zu seiner Aufführung am Sonntag komme. Ich weiß es nicht. Ich musste lachen, ich hatte ihn nicht so in Erinnerung. Er schien mir früher wesentlich männlicher. Habe ich mich verändert oder er?

Er kommt vielleicht morgen auch ins Romy. We alle anderen coolen.

Ich lache noch immer. Er ist einfach nur mmud...
Aber gut sah er aus. Mein erstes Model. Wobei es Momente gab, da konnte ich einfach nicht glauben, dass es die Person ist, deren Bilder ich mir im web anschaue. Was ein guter Fotograf alles ausmacht. Wahnsinn.

Sind wir beide das auf dem Bild? Ich erkenne mich ja kaum wieder. Was ein schlechter Fotograf alles ausmacht. Wahnsinn.

Und die Natur trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift HERBST.

Als ich heute nach Feierabend meinen Körper durch die Schwingtür bewegte, um das Pressegelände zu verlassen, gelang mir die Aktion nicht ganz so graziös, wie geplant, und ich stolperte kurz in meinen neuen, kaputten 9cm-Porno-Stiefelletten und stand neben einer kleinen Pfütze, denn es hatte zuvor geregnet, die warmen Klänge von sky and sand drangen in meine Ohren und ein kühler Wind wehte und umspielte einen Haufen gelber Blätter, direkt neben dieser Pfütze, dann lächelte ich laut und wusste, dass ich glücklich bin.

Ich könnte täglich Momente wie diese haben. Das Leben ist eine einzige Party. Ich finde jedes Wochenende einen Anlass zum Feiern und jeden Tag einen Grund zum Lächeln. Doch die Menschen um mich herum, sie sind nicht so. Ich habe manchmal das Gefühl, sie suchen richtig nach Stoff für neue Depressionen und sind sauer, wenn ich nicht mithelfe. Sie blockieren mich. Und das brauche ich nicht. Daher löse ich mich langsam von der mir vertrauten Umgebung und gehe meinen Weg. Geistig habe ich es schon längst getan und mein Körper wird mir auch in einigen Monaten folgen. Und dann werde ich diesen Körper zurechtmachen und mit ihm jeden Tag aufs neue begrüßen.

Dass mir die Grundsatzdebatte von gestern zu schaffen macht, kann ich nicht leugnen. Ich weiß, was ich ändern könnte, um die Situation anders zu gestalten - aber eigentlich habe ich keine Lust dazu, schließlich nervt es mich einfach nur. Von meiner Seite aus besteht kein Bedarf der Umwälzung. Einfach abwarten und Tee trinken.

Oder heiße Zitrone, die habe ich mir gerade zubereitet, denn ich kränkel ein wenig, wie eigentlich alle um mich herum. Doch ich bin zuversichtlich, dass es vorüber geht und ich das Wochenende genießen kann - mehr oder weniger, denn sie sind momentan wirklich sehr nervige Menschen.

Eigentlich sollte das Wochenende im Rahmen der Stuttgartnacht gestaltet werden. Dann kam aber er dazwischen.

Zur Stuttgartnacht muss ich sagen: Letztes Jahr war es ein absolutes mega geiles Event! Annabell und ich haben Karten von Papa bekommen und gingen an diesem Abend in Plural von Theater [Theater? Theatren? Theaters?], das Varieté, das Konzert von Pussybats und tanzten zum Schluss bis drei Uhr morgens im Universum.
Dieses Jahr muss ich und nicht nur ich das Marketing bemängeln. Sehr schlecht. Auch der ganze Abend scheint nicht die Kraft zu haben, die der letzte hatte. Weniger Angebote, so scheint es mir, und die große, ansprechende Werbekampagne vom letzten Jahr fehlt. Stuttgarter, wir können das besser! Aber da ich finde, dass man nicht jedes Jahr die gleiche heiße Scheiße feiern soll [Daher habe ich letztes Jahr auch Weihnachten nicht gefeiert.] und der Wasen dafür dieses Jahr der Wahnsinn war, kann man verzeihen.

Außerdem ist das heimliche Superevent morgen sowieso Roman Flügel.
Der Mann, der mir die elektronische Musik Nahe brachte. Ein sehr erfolgreicher DJ. Am Samstag, also morgen, ab elf im Romy S.. Geschätzt wird der gute erst um zwei Uhr auflegen, uff, Rosa, das wird eine lange Nacht! Ich muss mir noch gleich etwas reinschmeißen und mich ins warme Bettchen legen, um morgen fit zu sein. Roman kommt. Wie geil ist das denn.

Ahja, und Fritz kommt. Alle kommen! Wenn ihr meinen Post richtig brav durchgelesen habt, wisst ihr, wen ich meine. Ich habe seinen Bruder verpasst, als er im Sommer hier war, doch Fritz, den werde ich nicht verpassen. Und für ihn habe ich sogar prompt Begleitung gefunden.

Es ist Herbst, Leute, Herbst, nicht Winter, Herbst, verdammt.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

An Tagen wie diesen könnte ich regelrecht...

... kotzen.

Wenn dir morgens jemand auf deine neuen 9cm-Porno-Stiefelletten dappscht und diese nun einen Kratzer haben, den man schon aus einem Flugzeug sieht und du 40 Euro für die Dinger ausgegeben hast und nun kein Geld für neue hast - dann könnte ich kotzen.

Wenn du dann schlecht gelaunt bist, verständlicherweise, und dich nicht richtig konzentrieren kannst und dann einen Termin übersiehst und einen Fehler einbaust und die Tapes schon produziert sind - dann könnte ich kotzen.

Wenn du dann zum Schuster gehst und dieser nichst für deine Schuhe machen kann - dann könnte ich kotzen.

Wenn du nur kurz etwas fragen möchtest und es dann in einer zweistündigen [!] Grundsatzdiskussion endet, welche zu dem Ergebnis kommt, dass du ein egoistisches Miststück seist - dann könnte ich kotzen.

Wenn die Realität anklopft und du gerade mit Herrn Traum vögelst - dann könnte ich kotzen.

Wenn du gerade Lust auf Sex hast und deine Tage hast - dann könnte ich kotzen.

Wenn du nichts zum Anziehen hast, da dir die Sachen vom letzten Jahr zu groß sind und in den Schaufenstern nur Schrott hängt - dann könnte ich kotzen.

Wenn du nicht das Geld hast für die Sachen, die dir auch wirklich gefallen - dann könnte ich kotzen.

Wenn es dem Mann, den du noch immer heimlich gern hast, scheiße geht und du nichts tun kannst, da dir dein Stolz im Wege steht - dann könnte ich kotzen.

Wenn du nicht weißt, wie die Zukunft aussieht - dann könnte ich kotzen.

Wenn du dich geistig und körperlich unterfordert fühlst - dann könnte ich kotzen.

Wenn du die Zeit nicht zurückdrehen kannst - dann könnte ich kotzen.

Wenn du bereust - dann könnte ich kotzen.

Wenn du Fehler in deinem Leben begangen hast und dir keiner glaubt, dass du dich besserst - dann könnte ich kotzen.

An Tagen wie diesen sehne ich mich nach einem großen Eimer, um mich einfach auszukotzen. Eine Tüte reicht auch. Nur bitte nicht von Aldi, wir wollen schließlich Stil zeigen. Auch wenn mir heute vorgeworfen wurde, ich hätte keinen. Manchmal wünschte ich, es wäre Herbst 2010. Dann wird die Welt ganz anders aussehen. Aber dann frage ich mich, weshalb, ich bin doch auch jetzt glücklich und nur weil du es nicht bist, muss ich nicht diesen Moment erwarten und währenddessen nicht bemerken, was ich hier und jetzt hätte erleben können. Ich habe keine Angst vor der Zukunft und ich finde es falsch, dass du mich naiv nennst und meine kindlichen Träume zerstörst. Mich juckt die Rentenkasse 'nen Scheiß, also weshalb diskutieren wir eine Stunde darüber? Ich habe eine Antwort gesucht und deine Meinung gehört und nun geht es mir elend. Durch dich fühle ich mich nun ziel- und planlos, was mich innerlich beunruhigt. Ich bekomme Angst und ich hasse dieses Gefühl der Machtlosigkeit. Mein Hormonhaushalt veranstaltet eine Party, zu der ich nicht eingeladen bin. Ich denke den ganzen Tag an einen bestimmten Mann. Auch wenn ich nun einen besseren gefunden habe, einen, der alles hat, was ich aufzähle, wenn ich meinen Traummann beschreibe, fehlt etwas. Und wahrscheinlich sage ich das nur, weil ich aufgebracht bin und aus diesem Emotionschaos werde ich ihm noch eine Mail schreibe, die ich morgen früh bereuen werde. Was ich nun brauche? Alkohol, viel Alkohol. So, damit ich kotze. Und der ganze Dreck aus mir raus ist.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Weil ich eine erotische Stimme und Unterwäsche besitze.

Chef hat sich die gestrigen Aufnahmen angehört und ich wurde heute zum Gespräch gebeten.

"Wie empfinden Sie es selber, wenn Sie es hören?" "Okay." [Meine Standartantwort quasi.] Er wollte, dass ich ihm beschreibe, was ich mir dabei gedacht habe und dass ich ihm kurz erkläre, was meiner Meinung nach wichtig sei. Dass ich ihm einfach ein wenig berichte, wie ich es empfunden habe und was ich generell denke. Ich redete von Stimmlagen und Betonungen. Ich behauptete, dass ich nicht mit meiner Stimme umgehen könne. Er fragte nach, weshalb ich das denke und was mir fehle. Ich erwiderte Talent. Als ich fertig war, schaute er mich an und begann zu grinsen. Für ihn seien die Aufnahmen... sensationell. Er wisse nicht, wann er das letzte Mal so gute Aufnahmen von Anfänger gehört habe. Er meinte ich habe wahnsinnig großes Talent und es würden nur noch einige Schliffe fehlen. Ich war sprachlos. Meine Stimme ist nicht ein Werkzeug, welches ich beherrsche, dachte ich immer. Seiner fachlichen Kompetenz nach schaue ich ihn die richtige Richtung, "nein, viel mehr, Sie gehen bereits einen ganz Weg in dieser Richtung.". Wir hörten es uns gemeinsam an. Er lächelte. Ich habe alles richtig gemacht und wisse, worauf es ankommt. Und er meinte, meine Stimme habe einen verruchten Nebenklang, was wahnsinnig erotisch sei und gut für das Radio ist, denn Sex sells. Wow, also, ich habe mich noch nie so gehört und meine Freunde lachen sich wahrscheinlich gerade beim Lesen den Arsch ab und werden mir nun wochenlang vorschlagen, Pornosynchronisatorin zu werden [Die Idee geht mir den ganzen Tag lang nicht mehr aus dem Kopf :D], haha. Nur mein "sch"-Laut sei nicht perfekt und dass müsse sich ein Logopäde mal anhören. Also übertreiben wollen wir es jetzt nicht. Und wenn ich Chef richtig verstanden habe, werde ich sehr sehr bald die Nachrichten SPRECHEN und nicht nur schreiben... WTF?! Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet. Ich wurde ja als Journalistin eingestellt und wie gesagt, ich war mir meiner Stimme niemals bewusst und wenn ich es nachher Mama erzähle, wird sie sich auch schlapp lachen, denn wir haben schon so viele Übungen zusammen gemacht, da sie finden, ich würde schrecklich vorlesen. Als Nachrichtensprecherin bin ich anscheinend top und wie es scheint erotisch. Chef hat noch Übungen mit mir gemacht und mir eine neue Aufgabe gegeben, meine Veranstaltungstipps produzieren. Da habe ich mich zwei Stunden im Studio abgequält, das kann ich gar nicht. Morgen früh muss ich es noch schneiden. Wie wird es Chef finden? Er hat schon im Vorfeld gesagt, dass ich einen sehr sachlichen und nüchternen Stil hätte, aber wenn ich so schön lache wie sonst, würde das was werden. "Party People aufgepasst..." Neee, ich kann das nicht. Wenigstens habe ich eine Sache, an der ich arbeiten muss. Flappsig sein.

Ich hätte noch einige Themen zum Ansprechen, aber bleiben wir bei Erotik. Kommt immer gut.

Bei Dessousfarben bin ich recht konservativ: Schwarz. Viele männliche Freunde haben mir geraten, immer schwarz zu wählen, "dass finden alle Männer sehr geil.". Rot ist auch gut, aber dann doch zu klassisch und vielleicht nicht für mein Alter. Nur eines, meine Dame, mag ich nicht sehen: Weiß, beige und vor allem grau - das trage ich zum Schlafen und beim Sportmachen und wenn es klamottentechnisch unbedingt sein muss im Alltag. Heute bin ich rein zufällig auf eine Farbe gestoßen, die ich noch nicht im Zusammenhang mit Unterwäsche kannte und die mich dann doch regelrecht überzeugte: Metallic blue. Zuerst dachte ich auch "Soll wohl ein Witz sein.", aber das gleiche Modell in knallpink sah zu meinen Haaren und meiner Hautfarbe - anders kann man es nicht ausdrücken - scheiße aus. Metallic blue dagegen ungewohnt, aber hat dennoch etwas wahnsinnig erotisches.


(c) http://magazine.web.de

Im Internet bin ich nicht richtig fündig geworden, was Bilder bzw. Produkte betrifft, daher nehme ich an, dass es nicht besonders Trend ist. Freundinnen und Leserinnen, kauft und tragt nur noch metallic blue-Dessous! Für Brünette doch eine Topwahl. Was meint ihr?

Es war so kalt heute, dass mir bewusst wurde, dass ich nun definitiv eine Herbstgardarobe brauche. In den 0815-Läden bin ich schier ausgeflippt. Die aktuelle Mode ist zum Verzweifeln! Wann kommt der gute Geschmack zurück? Ich kann diese Säcke nicht mehr sehen. 90 Minuten gebraucht, um zwei körperbetonte Teile zu finden. Auch wenn ich mich nicht wirklich in Fashionfragen auskenne, blogge ich die Tage mal etwas dazu. Was mich bewegt, ist - finden die Mädels das gut oder tragen Sie das nur, weil es im h&m hängt und sämtliche Fashionbloggerinnen darauf schwören?

Was auch immer, ich mache mir nun erst einmal die Nägel rot.

Dienstag, 13. Oktober 2009

"Sie haben eine wunderschöne Stimme, wussten Sie das?"

Heute habe ich meine ersten Nachrichten gesprochen und produziert. Chef wird es sich morgen anhören und bewerten. Eigentlich ist das gar nicht meines, ich fand immer, dass ich nicht mit meiner Stimme umgehen kann und dass sie einen komischen Beiklang hat. Meine Kollegen sehen das ganz anders, einige Male dürfte ich mir heute Komplimente über meine schöne Stimmlage anhören. Komisch, das hat mir davor noch nie jemand in meinem Leben gesagt. Am Ende hat es mir richtig Spaß gemacht und ich finde, das Ergebnis kann sich hören lassen und mit ein wenig Mischpulttechnik hört sich das ganze professionell an. Da bin ich ja gespannt, was Chef sagt.

Gestern habe ich nach einigen Wochen nach meinem üblichem Kraft- und Ausdauertraining wieder einmal Yoga gemacht. Booow. Nun hat sich alles verrenkt. Dass ist definitiv nichts für mich. Genauso wenig wie Pilates.

Ich habe ein neues Haarschampoo und meine Haare sehen zum ersten Mal seit Monaten wunderschön aus. Und mein neues Make up gefällt mir auch ganz gut mittlerweile. Was ist los? Wahrscheinlich sehe ich genauso scheiße aus wie immer, aber empfinde mich schöner, weil ich innerlich zufrieden bin. Oder das Make up macht wirklich so viel aus. Keine Ahnung. Jedenfalls bin ich gerade ganz zufrieden mit mir. Ich höre auch gerade mit dem Rauchen auf und fühle mich wunderbar, auch wenn es heute nur eine Zigarette gab. Ich denke, dieses Mal muss ich es wirklich durchziehen. Schauen wir mal.

Und schon wieder ein anonymer Kommentar.

"du kannst noch so dünn sein
du hast eine sooo hässlige fresse!"

Häßlich mit ch.

Mal abgesehen davon möchte ich mich generell über dieses Thema äußern.
Wenn ich jemanden sehe, der dick ist, aber schöne Gesichtszüge hat, was oft vorkommt, denke ich mir "Wow, schönes Gesicht, aber fett." und finde diesen Menschen in gewisser Weise hübsch, aber nicht anziehend. An seiner Figur kann man größtenteils arbeiten. An seiner Fresse nicht. Es sei denn der Geldbeutel lässt es zu, was ich mal ganz nebenbei nicht unmoralisch finde, aber das ist ein anderes Thema und sprengt mein Budget, daher mache ich mir noch keine Gedanken darüber. Wenn ich aber eine Frau sehe mit einem Monstaaaabody und/oder Monstaaaabrüsten, denke ich zuerst "Wow, Bombe.", selbst wenn ihr Gesicht unter einer Schichte Make up noch immer häßlich ist. Dann ist diese Frau für mich attraktiv. Bestes Beispel: Harr. Die meisten Menschen werden nicht durchtrainiert geboren. Ein Mordskörper also, sei es bei einem Mann oder einer Frau, ist das Resultat von Arbeit und Ehrgeiz - und das macht mir diesen Menschen sympathisch. Neben diesen Charakterzügen zählen auch ganz andere für mich, damit ein Mensch auf mich attraktiv wirkt: Intelligenz, Humor und ja, auch die gewisse Dosis Arroganz. Das macht den Menschen schön, in meinen Augen. Ich dachte eine Zeit lang, ich hätte Komplexe wegen meines Aussehens, aber wenn ich ehrlich zu mir bin, habe ich das überhaupt nicht. Weshalb sollte ich das auch? Ich werde in einem Jahr einen schöneren Körper haben als die durchschnittliche Bundesbürgerin und ich habe einen starken Charakter. Vielleicht nicht einen guten, aber einen ausgeprägten. Das polarisiert, aber interessiert. Daher kann man mich mit solchen Kommentaren nicht beeindrucken und schon gar nicht verletzten. Und das auch noch bei uralten Beiträgen von mir posten... ähm? Danke für das Lesen meines ganzen Blogs. Das war es von meiner Seite aus zu diesem Thema.

Ansonsten bin ich den ganzen Tag schon am Herumhüpfen und Grinsen, denn am Samstag kommt keiner geringerer als der wunderbare Roman Flügel. Ich dachte die Stuttgartnacht sei das Highlight dieses Wochenendes, aber eine Presserundmail vom Romy S. hat mich dann zum Jubeln gebracht. Diesem Mann verdanke ich die Liebe zur elektronischen Musik. Ich werde ihm noch die Tage einen Post widmen, wollte nur kurz erwähnen, weshalb meine Laune gen Himmel katapultiert ist.

Zum Schluss Werbung: [marketingtechnisch wäre es besser gewesen, es zwischendurch zu erwähnen. RTL-Style, Aldaa. Und nein, ich schaue keine Glotze, aber ich lese täglich sehr viele Zeitungen und da stehen solche Dinge drin!]
Meine ebay-Angebote laufen aus.

Ah, war doch nicht der Schluss, noch etwas ist mir eingefallen:
Ich plane ein dawanda-Projekt. Habe schon angefangen Bilder zu machen. Man, ich bin fuck untalentiert! Echt. Knippsen liegt mir gar nicht. Aber ich kann mir noch keinen Fotografen leisten. Und auch keinen Grafikdesigner, aber da es momentan so viel regnet, hat vielleicht jemand Lust mir einen Banner zu machen, na? [Meine Logik ist heute lustig drauf.] Bei Interesse melden und ich gebe ein paar Infos durch. Darf auch mit paint gemacht sein, denn nicht einmal das bekomme ich hin. Bezahlung wird es noch nicht geben, aber wenn das Logo genommen wird, ein kleines Dankeschön. Kontaktmöglichkeiten siehe rechts.

Ich bin Farmerin geworden, wollte ich noch zum Schluss loswerden, falls ich das bisher noch nicht erwähnt habe.

Und ich war sehr durcheinander, als der Kerl in meinen Armen plötzlich vor mir stand.

Ich war gerade ein Krokodil und habe nun mächtig Muskelkater.

Obwhol ich heute offiziell die neue, wasenfreie [!] Woche begrüßt habe und auf das kommende WE geteast habe [Ihr lest schon, ich habe den Radiojargon angenommen.], welches, wie gesagt, endlich wasenfrei ist, gibt es dennoch ein paar letzte Worte dazu.

Zuerst der Samstag. Rosa und ich in Tracht. Und kamen nicht ins Zelt unserer ersten Wahl, da Madame eins und Madame zwei erst um neun Uhr ankamen, als die Zelte rappelvoll waren. Der neue Edelwirt hat aber Securitymänner, die man mit Dirndltitties bestechen kann, und so waren wir dann in der SchwabenWelt, DEM neuen Zelt, Grandl kann einpacken [Dirndlfrauen nicht reinlasse? Eine Frechheit!], berichteten auch schon sämltich Zeitungen.

Und dann lernten wir den Traum aller Freundinnen kennen: Zwillinge!




"Sehe die gut aus?"
"Neeee. Aber sie sind Zwillinge."

Genügt als Argument. Eine Maß, zwei Maß... und wir tanzten gemeinsam auf den Bänken. Blöd nur, dass ich gestürzt bin. Nun habe ich Rückenschmerzen und habe mich an der Zigarette verbrannt. Blaue Flecken und Kratzspuren inklusiv. Ich Krüppel.

Rosa, wir haben den Wasen ganze dreimal zusammen rocken lassen. Danke, danke, danke! Im Vergleich zu meinen anderen Wasenabenden dieses Jahr waren es die besten. Mit Abstand.

Samstag sollte der Wasenabschluss sein, habe mich aber dann doch überreden lassen, gestern Nacht noch mit meiner kleinen Schwester zu gehen, weil sie dieses Jahr noch nicht war. Es war einfach nur traurig. Acht Uhr Abends, tote Hose! Zelte leer, Achterbahnen leer. Es hat geschüttet ohne Ende und so fiel das Abschlussfeuerwerk, weswegen wir primär gekommen waren, aus. Tina und ich liesen uns den Spaß nicht nehmen und so belagerten wir die Fahrgeschäfte, tanzten in den Zelten und lernten ein paar betrunkene Ulmer kennen, die uns aber dann so sehr nervten ["Fährst du mit mir? Möchtest du noch 'ne Rose? Etwas trinken?"], dass wir flüchten mussten. Tja, und so endet Wasen nun offiziell und inoffiziell. Bilanz ziehen? Wie viele Maß und Männer? Als ob ich nichst besseres zu tun hätte als Listen zu führen. Ich genieße den Moment. Mag es auch Sonntag bei Dunkelheit und Regen Achterbahnfahren sein. Denn die Lust am Leben, die kann mir keiner nehmen. Gute Nacht.

Sonntag, 11. Oktober 2009

Award für kreative Blogger.

... oder für die, die es werden wollen.

Nicht der Grippevirus geht unter den Bloggern umher, sondern der gemeine Tagvirus. Und nun hat er auch mich erwischt. Die liebe Judy hat mich angesteckt.

Wie bekommt man ihn also wieder los?

1.) Bedanke dich bei der Person, die ihn dir verliehen hat.

Danke Judy.

2.) Kopiere das Logo und platziere es in deinem Blog.



Das ist soooooooooo häßlich!
Bow. Wer hat das bitte schön ausgesucht?! Das definiert den Begriff von einem häßlichen Logo neu. Schrecklich.

3.) Verlinke die Person, von der du ihn bekommen hast.

Habe ich doch schon!

4.) Nenne 7 Dinge über dich, die anderen noch nicht bekannt sind.

Das gab es schon einmal. Hier.
Also mal überlegen...

> Ich bin Ausländer. Ich bin in Kroatien, in Zagreb, geboren. Ich habe keine deutsche Staatsbürgerschaft. Folglich dürfte ich nicht wählen.

> Ich habe ein liberales Weltbild. Denn für die Freiheit kocht mein Blut.

> Ich möchte lieber VWL statt BWL studieren, da ich meine, dies wäre ein größere intellektuelle Herausforderung.

> Wären meine Eltern Millionäre, würde ich Philosophie in Tübingen einschreiben und einen eigenen Club auf Theo eröffnen.

> Wenn ich einmal groß und reich sein werde, werde ich dekadent leben, denn Dekadenz ist in Zeiten der Rezession der neue Punk. Beispielsweise liebe ich Pelz. Ich hätte gerne einen richtigen Pelzmantel. Und ja, ich habe gesehen, wie das Fell von den Tierchen abgezogen wird, solange sie noch leben. Und nein, ich habe kein schlechtes Gewissen. Ich bin eben keine Tiertante.

> Man mag es nicht glauben, ich habe aber eine soziale Ader. Ich bin in einigen Organisationen. Z.B. habe ich eine Zeit für Unicef gearbeitet. Derzeit leite ich ein soziales Projekt "kulturtrip". Höchstwahrscheinlich steige ich bald bei Ashoka ein. Soziales Engagement ist bei mir top.

> Ich lehne jede Relegion ab [Bis auf den Kokovorismus :D]. Denn es ist schrecklich (und) peinlich. Ich habe es nicht nötig, mir bei so etwas Hoffnung zu holen. Ich glaube an die Menschehit. Ich glaube an den Mensch als Individuum. Ich verstehe nicht, wie man im 21. Jahrhundert an so 'nen Kram festhalten kann. Und ich weiß, dass ich öffentlich nicht abwertend über eine Erscheinung reden sollte, zu der sich Millionen von Menschen hingezogen fühlen. Ich bin für freie Meinungsäußerung. Und gegen Mindestlohn.

5.) Nominiere 7 ‘Kreativ Blogger’.

Ich nominiere Menschen, die kreativ sind. Das wären...

> Alexa. Kreativ im Bereich Design.
> Ana Maria. Kreativ im Bereich Fotografie.
> Anika. Kreativ im Bereich Schreiben.
> Annikki. Kreativ im Bereich Handarbeit.
> Fashion Monger. Kreativ im Bereich Mode.
> Luxusmädchen. Kreativ im Bereich Party.
> Stricksogge. Kreativ im Bereich Geschenke.

6.) Verlinke diese Blogger bei dir.

Erledigt.

7.) Benachrichtige die 7 durch einen Kommentar.

Bin dabei...

Samstag, 10. Oktober 2009

Wasi Hasi nähert sich dem Ende...

Nach drei Wochen ist es nun so weit: Das letzte Wasenwochenende. Perfektes Timing, da das Wetter seit gestern offiziell scheiße ist. Herbst hat begonnen. Es regnet.

Da mir auf Grund meiner Tanzaktion [Guckst du.] Biergutscheine übrig geblieben sind, müssen die natürlich versoffen werden, denn wir schmeißen nix weg. Rosa und ich werden uns also heute Abend wieder in Dirndlschale schmeißen und die Zelte unsicher machen.

Und weil das ja ein so trauriges Ereignis ist, dass Wasen endet, gibt es ein Schmollbild mit der Miss.


[Wasenabend Nummer... keine Ahnung. Ich meine der erste. Quali mies, da Handy. Den Typ kenne ich nicht, er wollte eben mit aufs Bild. Und ja, ich sehe mächtig abgefuckt aus, ich weiß, haha.]

Spaß!

Eigentlich bin ich heimlich ein wenig froh, da ich langsam keine Lust mehr habe. Dieses Jahr definitiv übertrieben. Aber das Dirndl musste so oft ausgetragen werden, da nächstes Jahr jede Mitläuferfrau sich eines leisten wird, ich sehe es schon kommen, ich habe die Umfragewerte gelesen. Dann fällt man nicht mehr auf im Zelt. Und wird nicht mehr Tausend Mal fotografiert und bekommt nicht so leicht Bier ohne Ende. Aber ich habe schon eine Idee. Lederhose + meine Dirndlbluse. Bauchfrei. Weil ich bis dahin nicht nur eine schlanke Taille habe, sondern durchtrainiert sein werde. Ich bin ein ganz fleißiges Bienchen geworden, was Sport betrifft. Schließlich habe ich mir Ziele gesetzt.

Bevor ich vom Thema abkomme...

Prost ihr Säcke!

Und ab nächster Woche machen wir wieder die Stuttgarter Innenstadt unsicher. Ich habe richtig Lust auf eine Dose elektronischer Musik vom Feinsten. Hach.

Ein kürzer Rückblick:
> Wasi Hasi.
> Wasi Hasi live.
> Wasi Hasi mit Hit-Radio ANTENNE 1.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Informationsüberschuss.

1. Dank Jenna habe ich es geschafft mich als Eigentümerin von harrcore auf bloglovin' zu registrieren, daher nun offiziell den Link dazu auf der Sideboard [Nennt man das so?].
2. Erweitert sind auch die Kontaktmöglichkeiten: Meine derzeitige Lieblingscommunity ist nämlich das Fressenbuch, da bin ich momentan täglich on. Sogar an der Arbeit kontrollieren meine Kollegen und ich unsere Farm, haha. Außerdem habe ich es geschafft, meine Webcam anzuschließen und habe mein Skype entstaubt. Wenn ich ganz viel Zeit und Langweile habe, findet man mich dort.
Facebook: Sabrina Becore. [Lies: "Bekor". Nein, das ist nicht mein richtiger Name. Aber dieser hört sich änlich an.]
Skype: RocknRoll-Princess. [Glaube ich...]
3. Ich habe wieder einmal Fanpost bekommen.
"man, ist DAS eine Nase, wow!
und hübsch biste nicht, keine Sorge."
Anonym. Daher: Keine Angst, ich mache mir wirklich keine Sorgen.
4. Nach langem Suche habe ich nun Schuhe für den Winter: 9cm-Porno-Stiefeletten. Ganz große Liebe. Bei mir ist das immer sehr schwierig mit Schuhgröße 41,5. Daher ist das ein besonderes Ereignis passende Schühchen gefunden zu haben.
5. Ich bin einfach nur verdammt müde. Und alles liegt herum. Ich habe es nicht unter Kontrolle.
6. Morgen ist Wochenende. Und irgendwie freue ich mich gar nicht... Samstagmittag muss ich arbeiten und meine Eltern stressen mit ihrer bechissenen Küchenrenovierung, dat gibt's net! Ich bin so innerlich angespannt und versuche die ganze Woche fern zu bleiben, aber nein, man muss ja auch um elf Uhr Nachts noch den Toaster suchen, super! Und dann muss ich mir dämliche Vorwürfe anhören. "Wir schufften den ganzen Tag, solange sich die Pseudo-Dame ein schönes Leben macht und nur an Partys denkt." Zum Kotzen das ganze. Okay, Samstagnacht gehen wir weg, ja gut, doch nicht die ganz große Wochenendkatastrophe, Fr+So muss ich ins Fitness, ansonsten nur arbeiten und genervt werden. Ich habe jetzt schon schlechte Laune. Ich betrinke mich am Samstag und chille am Sonntag den ganzen Tag im Wellnessbereich nach dem Training. Mir ist egal, wenn sie mich als asozial bezeichnen. Ich lebe nur einmal und das nur für mich.
7. Ich rauche eindeutig zu viel. Mittlerweile wieder drei Schachteln die Woche. Ich sollte mich darum kümmern.
8. Irgendwie habe ich zugenommen... und ich weiß auch weshalb und wer Schuld ist... ICH BEKOMME DIE KRISE!!!
9. Tausend unbeantwortete E-Mails. Ich habe momentan wirklich nicht den Nerv dazu.
10. Ich möchte allein sein. Einfach fern von allem und allen. Wieso gönnt einem keiner etwas? Wieso kontert man eine eingebildete heile Welt mit dämlichen realistischen Fakten? Neid ist eine so unglaubliche beschissene Situation, habe ich erst jetzt bewusst festgestellt. Ich habe keine Lust mehr auf alles. Ich will einfach nur ich selbst sein, folglich muss ich mich in meine eigene Welt zurückziehen. Und das ist gut so, man kennt mich schließlich dort.

Und nun versuche ich ein wenig Schlaf nachzuholen, falls es möglich sein wird, bei dem Geräuschpegel aus der Küche. Oder dem Flur. Was weiß ich, ist mir auch herzlich egal, wieso merkt das hier keiner?

Was ich auch eigentlich sagen wollte:
Besucht mich doch einmal auf meiner Farm, sobald sie ausgebaut ist. Momentan stehen nur paar Felder herum. Aber wird noch.
Bis dann!

Dienstag, 6. Oktober 2009

All the crazy shit I did tonight, those would be the best memories.

von David Guetta und Kid Cudi. Anhören.

Der gestrige Abend, meine 4. Wasennacht dieser Saison, endete mit einer Flasche Schampus.

Dieses Mal gibt es keine Beweisbilder, sondern ein ganzes Video. Oder zumindest Sekunden in einem Video. Schaut es euch selber an. Bin noch immer geflasht.



Zur Orientierung:
3:33 - Sabrina mit Anhang auf der Bierbank.
3:50 - Weshalb es Jula verdient hat inklusiv meiner Klatscherei im Vordergrund.
3:53 - Yeah!
3:58 - Jula gewohnt sexy, ich hampel ein wenig herum.
4:02 - Jula bringt das 200-Euro-Baby an unsere Bierbank.

Und Freibiergutscheine gab' es auch gleich dafür.

Was soll ich sagen? Das war einfach... HAMMER! Jula, wir haben es denen gezeigt. Das sind Momente, für die man lebt [und: in denen man lebt]. Unsere letzte gemeinsame Ausgehnacht mit unserem Sonnenschein Jula hatte somit einen krönenden Abschluss. Denn meine längste Beziehung fliegt am Mittwoch nach Dubai... für höchstwahrscheinlich einige Monate. Ich gehe gleich zu ihr, um mich zu verabschieden. Ich kann es nicht fassen. Erst jetzt begriffen. Komisches Gefühl. Ich habe es bisher erfolgreich verdrängt. Reden wir lieber über Wasen. Na, hättet ihr mich im Video erkannt?

Sonntag, 4. Oktober 2009

Edit.



Dank David ein vampirloses Wasi Hasi.

P.S.: Die Bestätigung zu den Jugendmedientagen in Mannheim ist gekommen. Begleitet mich wirklich keiner? Na dann. Hab' ja noch meinen Pikachu. Hihi.

Samstag, 3. Oktober 2009

Hit-Radio ANTENNE 1 auf dem Wasen. [zensiert]


[Wasi Hasi.]

So, die Bilder vom letzten Dienstag.

Ich habe auf meine Mitmenschen und insbesondere meine Kosmetikerin gehört und die Augenbraun wachsen lassen. Ich benutze kaum noch Make up, lasse den schwarzen Kayalstrich weg und habe nun sogar ein Rouge. Anfangs war es sehr ungewohnt, so ungeschminkt zu sein, aber mittlerweile beginnt es mir zu gefallen. Ich finde meine natürliche Attraktivität und mein jugendlicher Charme kommen viel besser zur Deutung. Am Ende macht es eh die innere Ausstrahlung aus. Aber wenn ich mir grad die Bilder so anschaue, dann finde ich mich extrem häßlich. Und dann ist es mir unangenehm, dass ich so aus dem Haus gehe und nehme mir vor, mir morgen Make up in die Fresse zu klatschen, weil sowas hier eher meinem Schönheitsideal entspricht. Ich stehe eigentlich gar nicht auf diesen nude look. ich finde es schrecklich. Ich finde Künstlichkeit nicht schlimm. Mein Körper gefällt mir mittlerweile richtig gut, ich hätte mir niemals in meinem Leben träumen lassen, so eine Taille zu haben. Ich bin fest überzeugt, dass, wenn ich in diesem Tempo weitermache, nächstes Jahr eine richtig knackige Figur habe. Aber die Fresse, die Fresse, herrje, die stört. Eindeutig. Sogar mein Bester meinte, ich sei mit einer Papiertüte auf dem Kopf richtig annehmbar. Unseren Humor muss man nicht verstehen. Dabei war er der 2. Vorsitzende des "Sabrina ist fett."-Clubs. Naja, über mein Aussehen motzen passt nicht zu mir, weil letztendlich ist mir bewusst, dass einem Charakter eine häßliche Nase nicht im Weg steht. Ich meine ja nur, dass es mir aufgefallen sei. Letztendlich lässt sich an allem arbeiten und ein Termin bei der Mac-Visagistin steht, dann kann ich mir im Breuni Profiwerkzeug gönnen und weiß, wie man die Fresse richtig restaurieren kann. Und wenn jetzt wieder "Fishing for compliments."-Rufer kommen: Tut mir leid, vielleicht findet ihr es hübsch, okay, meinem Schönheitsempfinden entspricht es eben nicht und Punkt. Daher reden wir lieber über etwas anderes.

Ich bin gespannt auf die unzensierten Bilder. Die werden nicht veröffentlicht, sondern sind nächste Woche in unserem Intranet zu sehen. Na dann... ich ahne lustiges.

Wasen 4ever.


[Das Bild ist ja noch ganz schön. Und den Kollegen finde ich toll, sehr schnuckelig. Gefällt.]









[Lieblingsbild, da man die Fresse nicht sieht, haha.]

[OMG das meinte ich!]

[Die Häaaaaaande zum Himmel und lasst uns... *sing*]



[Rücken gerade, Mädchen!]


[^^]

[WTF... besoffen?! :D]

[Vor allem neben zwei so hübschen und so schön geschminkten Mädels... neee, geht gar net.]




[Da kann ich nur sagen: Gibt 'ne Woche nix zu essen. Rofl. Ahja und das ist die Antwort, weshalb ich auf Bildern nie Zähne zeige: Mein Gebiss ist schief!]

[Kann man die anderen Personen vielleicht alle rausschneiden? Haha.]

Toller Abend. Gerne wieder.

Wenn es im Nest anfängt zu pieksen.

War das ein scheiß Morgen!
[Ich fange Posts nicht gerne mit Beschimpfungen an, aber anders kann ich es mit meinem Vokabular nicht ausdrücken.]

Auch wenn ich meine Eltern diese Woche nur paar Minuten gesehen habe, war mir klar, dass ich heute nicht in die Schweiz mitkomme, da ich morgen bekanntlich arbeiten muss. Gestern Abend kam ich nach Hause, keiner war da, ich habe mir schnell mein Dirndl übergezogen und die Haare gerichtet. Währenddessen kommen sie nach Hause. "Nein Fräulein, was denkst du dir dabei? Dass du nur zum Schlafen und Essen [Btw: Das letzte nicht einmal.] hier bist? Morgen haben die Läden zu und wir haben noch kaum was erledigt, du bleibst schön hier und hilfst mit!" Ähm, hallo?! Natürlich bin ich nicht geblieben, ich meine, meine Rosa wartete schon auf mich und es war längst ausgemacht, spontane Forderungen tschüß. Heute Morgen/Mittag wurde ich unsanft geweckt und plötzlich hieß es, dass ein Rohrbruch bei der Küchenrenovierung entstanden sei - die übrigens statt geplanten zwei Tagen mittlerweile über eine Woche andauert und ein Ende ist in naher Zukunft nicht in Sicht - und meine Eltern daher nicht in der Schweiz übernachten werden. "Zieh dich an, du kommst mit." WTF?! Ich habe mein ganzes Wochenende schon verplant und ich brauche heute frei, ich muss morgen um fünf Uhr aufstehen und ich bin so müde und fertig, meine Haare sind zeltabgefuckt, ich mache schon über 'ne Woche nur Kraft- und nicht Ausdauertraining, ich habe noch 1000 Briefe und E-Mails, die ich beantworten muss, teilweise wirklich wichtige Sachen, das Zimmer von Tina und mir sieht aus wie ein Saustall [was mir Mama täglich vorwirft], meine Nägel müssen wieder einmal gemacht werden, mein PC geupdatet, meine Sachen endlich in ebay reingestellt werden... und was ich vor allem brauche, ist etwas Zeit für mich. Mich richtig austoben beim Sport, lecker kochen [Leider nicht möglich, da Küche nicht vorhanden.], ein Bad nehmen, ein gutes Buch lesen... ah, wenn man Tag und Nacht von Menschen umgeben ist, muss man mindestens einen Tag die Woche für sich haben. Ich lass heute Abend sogar die Geburtstagspartys sausen. Wäre zu stressig geworden. Und so düsten meine Eltern beleidigt ab und ich bin wieder der extrem egoistische Arsch der Familie.

Ich habe mir diese Woche Wohnungen angeschaut, da ich, wie es aussieht, schon nächsten Frühling und nicht wie geplant Herbst ausziehe. Leider sieht es finanziell nicht ganz so rosig aus, vielleicht lande ich daher statt in einer 1-Zimmer-Wohnung im Studentenheim, aber das steht noch offen. Ich bin nicht sauer auf meine Eltern, dass sie seit Wochen/Monaten der mit Abstand größte Stressfaktor in meinem Leben ist. Ich bin traurig, dass es so weit gekommen ist. Und ich hasse mich für die Gefühle, die ich ihnen gegenüber entwickle, weil eigentlich liebe ich sie über alles und sie sind mir das wichtigste in meinem Leben. Aber das klappt alles nicht mehr und diese letzten Monate sind die Hölle. Und meine Eltern sind auch unglücklich, ich merke es doch, und sie wollen Zeit mit mir verbringen, weil sie wissen, dass es langsam dem Ende zu geht und eigentlich mag ich schon noch im Hotel Mama bleiben, da ich weiß, dass es nie wieder so sein wird. Und ich habe auch ein komisches Gefühl dabei, wenn ich mir vorstellen, wie es meinen Eltern wohl ergeht, die ihr eigenes Kind nun werden loslassen müssen. Aber auf Grund meines Egotrips geht es einfach nicht mehr. Das stimmt vorne und hinten nicht und wir streiten uns nur noch. Ich hatte 18 Jahre lang ein wunderbares Verhältnis zu diesen Menschen und sie waren immer für mich da, daher hasse ich mich nun, dass ich sie als Bremse betrachte. Ich sollte mit ihnen darüber reden, denn es sind zwei so intelligente und liebenswürdige Personen, dass die Situation einfach nicht mehr ausarten darf. Sie haben nach wie vor eine Vorbildfunktion für mich, aber viele Dinge, die sie machen, finde ich nicht gut, weil es sie nicht glücklich macht. Meine Eltern waren in ihrem Leben zu gut und nun sehen sie, was sie davon haben. Sie können von mir nicht erwarten, ebenfalls diesen Weg zu gehen, und ich denke sie merken auch, dass ich es definitiv nicht tun werde, weshalb sich latente Spannungen bilden und dass löst in mir ein unwohles Bauchgefühl und Stress aus. Und ich weiß nicht, wie ich mit der Situation umgehen soll und was das richtige ist.

Nun habe ich mir meinen grünen Tee erst einmal aufgesetzt und werde am Balkon rauchen [Obwohl ich mir vorgenommen habe, dass heute nicht zu tun, weil ich vorhabe ein und halb Stunden auf dem Laufband zu verbringen, aber Stress...] und die Sonnenstrahlen genießen, bevor ich mich dann langsam, aber fleißig, ans Putzen und Sortieren mache. Vielleicht freuen sich dann wenigstens meine Eltern, wenn sie nach Hause kommen.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Wasi Hasi.

Schlechte Laune, da körperlich unfit [Muskelkater vom gestrigen Krafttraining, Kopfweh, Nikotinmangel.] und zeitlos. Da nimmt man sich heute extra vor, den Einkauf zu erledigen, weil man verdammt viele Dinge braucht u.A. Geschenke für Samstag und dann steht man im dm und hat schon für 50 Euro Sachen im Visier und bemerkt, dass der Geldbeutel daheim liegt. Samt EC-Karte. Fuck. Konnte noch ein paar Euro in meinen Hosentaschen zusammenschnorren, was am Ende nur für einen neuen Alverde-Lippenstift [Ruby Red, Lieblingsrotton sowieso.], Lip Smacker in Kaugummigeschmack [Kenne ich noch aus meiner Amizeit. Mit so ein Lifestylekacke kann man mich immer wieder locken.] und das neue Durex-Gleitgel [Kirschengeschmack. Da bin ich ja mal gespannt.] gereicht hat. Wohl oder übel muss ich das am Samstag erledigen, da wir morgen wieder aufm Wasen sind [Wen wundert's.], und Samstagabend sind die Geburtstagspartys, wie gesagt, aber das ist kompliziert, weil ich am Sonntag um fünf Uhr aufstehen muss, da arbeiten, und am Samstag auch noch mein Ausdauertraining machen muss... Hilfe, ich komme nicht mehr mit. Und Behörden stressen mich auch. Zu viel Termine, zu wenig Zeit. Ich hätte nie gedacht, dass ich dieses Gut eines Tages so sehr schätze.

Was gibt's beruflich gesehen neues? War diese Woche auf 'ner Pressekonferenz mit Oetti [Für die Nicht-Ba-Wüler: Oettinger, Ministerpräsident.], dem Wirtschaftsminister und Gönner [Germany's next Umweltministerin, wie es aussieht.] über AKWs, Elektroautos, neue Koalition usw. Stundenlanges Politikergelaber und ich saß quasi neben ihm. Vielleicht habt ihr mich in der Glotze gesehen. Ansonsten arbeite ich wie es aussieht schneller [und besser? :D] als alle Praktikanten davor und da ich scho bis nächste Woche vorgearbeitet habe, ermöglicht es mir den Luxus von teilweisem Chillare. Erst einmal zwei Stunden Zeitungen lesen, Kaffee holen, Raucherpäuschen, zur Konferenz gehen, laaangsam mit V-Tipps beginnen... solange ich in der Redaktion sitze, ist alles chilli willi. Habe mich schon an meinen Schreibtisch und vor allem -stuhl gewöhnt.

Dienstag war Wasenabend mit der Firma.
OMG ich rate euch, macht das niemals! Mit euren Arbeitskollegen auf den Wasen gehen. Das kann nur böse enden.
Ich saß zum ersten Mal in meinem Leben in einer VIP Lounge aufm Wasen. Neben mir haben Bankischen Schampus genippt. Zuerst war es auch ziemlich boring, da alle verklempt und langweilig waren. Eine Maß, zwei Maß, drei Maß... die Hände zum Himmel und lasst uns fröhlich sein! Auf einmal waren alle super gelaunt und es ging richtig ab. Ich muss sagen, dass ich zum ersten Mal in dieser "Erwachsenwelt" drin bin, denn bisher hatte ich außer mit den Freunden meiner Eltern und hier und da paar vereinzelte Individuen ausschließlich mit meinen Altersgenossen zu tun. Ich finde es gut, dass ich nicht als Küken behandelt werde, sondern umgekehrt, ich wurde aufgenommen [und um zehn Jahre älter geschätzt ^^]. Ich habe mich sogar mit zwei der "Ich grüße Sabrina nicht."-Fraktion gut verstanden, was sich heute in einem "Sabrina, Schaaaaaaatzi, guck mal wie schön du auf den Bildern aussiehst!" wiedergefunden hat. Meine Arbeitskolleginnen kamen au in Dirndl und so haben wir super Bilder, sobald ich sie auftreibe, gibt es sie. Wobei ich noch immer heimlich hoffe, dass die Bilder auf mysteriöse Weise verschwinden, da welche existieren, die nicht hätten geschossen werden sollen [Eng umschlagen mit einem Kollegen auf dem Tisch tanzend... ähm, muss nicht sein.]. Sowieso ist das mit den Männern so 'ne Sache. Meine Schleife binde ich links, was dazu führte, dass ich gefühlte tausend Mal die Frage, die mir auch so schon viel zu oft gestellt wird, hören musste:"Wie kommt es, dass jemand, der so hübsch und klug wie du ist, nicht einen Freund hat?" Welche Antwort gibt man da drauf? "Ja, eben weil ich so hübsch und klug bin, habe ich nicht einen Freund." Kommt immer gut, für mich schon ausgelutscht und man bekommt schnell ein Schlampenimage. Wer etwas schlagkräftigeres hat, nur her damit. Alkohol verbindet Menschen. Man verabredet sich schnell mit zwei Kollegen zur FKK-Party [Und tut am nächsten Tag natürlich so, als sei nix gewesen.]. Außerdem ist das ein ganz großer Verkupplungszirkus und da ich nun fast die einzige Singlefrau bin, haben sich nun ein paar zur Aufgabe gemacht, mich mit einen der attraktiven Singlemänner zusammenzubringen. OMG. Wie alt sie sind, muss ich ja nicht erwähnen. Aber irgendwie sind alle in ihrem Herzen und von der Art her richtig jugendlich. Ah, wir werden noch eine Menge an Spaß zusammen haben.

Und lasst euch niemals von einem Mann [Ja, Mann, nicht Junge, nicht Kerl, Mann. Man.], von dem ihr wisst, dass er hinter euch her ist, nach Hause fahren! Er wird sich 20 mal verfahren, um mehr Zeit mit euch verbringen zu können und ihr müsst euch dann über eine Stunde Gelaber anhören. "Ah, ich spüre, dass du etwas ganz besonderes bist." - "Ich werde dir die Welt zu Füßen legen, wenn du nur einmal mit mir ausgehst." - "Ich liebe dein Lächeln." - "Wieso hast du mit O. geflirtet? Ha? Ich habe es genau gesehen!" OMG. Mittlerweile weiß quasi jeder, dass er mir hinterherläuft. Eine Kollegin hat mir geraten, ich solle mit ihm ausgehen und mich in ein richtiges Nobelrestaurant führen lassen und ihm danach noch einmal eine Abfuhr erteilen. Neee. Außerdem ist er ein B-Promi [Meiner Meinung nach sogar C.] und erwähnt das quasi täglich. Mein ganzer SMS-Speicher ist scho voll mit Schleimernachrichten. Ey neee.

Eine gute Nachricht in Sachen Männer gibt es dann doch: Mein neuer Blonder hat sich wider meines Verhaltens als asoziale Besoffene gemeldet. Er war traurig, dass ich so sauer auf ihn war. Er möchte, dass wir es noch einmal versuchen. Sein Terminkalender ist noch voller als meiner und das soll was heißen. Naja, vielleicht findet man nächste Woche ein paar Stündchen.

Abgesehen eines neuen Haarschnittes, könnte ich derzeit Zeit gebrauchen. Am WE geht es für mich doch nicht in die Schweiz, da ich erfahren habe, dass ich am Sonntag einen Auswärtseinsatz bei Heilbronn habe. Dieses Wochenende stehen so viele Termine an, dass exzessives Feiern mit anschließendem Chillaretag nur sehr bedingt möglich ist. Und das nervt mich. Aber so ist das Berufsleben nun einmal. Und nun überprüfe ich mein Onlinebanking, ob wenigstens mein Gehalt gekommen ist. Und Aufräumen und Training steht noch an. Kein Bock. Ich brauche eine Kippe. Gute Nacht. Ahja, und schönes Wochenende schon einmal!

Mittwoch, 30. September 2009

girls with red eyes are ready to partey.



Letzten Freitag bei Jula. 43er mit Milch. Bevor es, passend, ab in die Muttermilch ging.

[Ich schalte Kommentare frei, sobald ich Zeit habe, sie zu beantworten, weil ich Feedback pflege und mich bedanke, wenn ich es wirklich meine, oder zurückkommentiere. Bevor noch einmal gefragt wird "Ey Alter, wo isch mein Kommi hin?". Und jetzt geht's ab ins Fitness erst einmal.]

Montag, 28. September 2009

Stammtischpolitiktalk.

Den ganzen Tage mache ich nichts anderes, als in sämtlichen Zeitungen mich über ein Thema zu informieren: Das Wahlergebnis.

Zwischenzeitlich war ich dann auch in Politikforen unterwegs, einfach um die Stimmung einzufangen. Und da geht mir eine Gruppe von Menschen besonders auf den Sack und das sogar noch mehr als Die-Linke-Wähler und das soll was heißen: Die, die Sonntags daheim oder wo auch immer waren, jedenfalls nicht in den Wahllokalen und nun nichts besseres zu tun haben, als sich zu wundern und motzen. Gründe für's Nicht-Wählen seien mal dahingestellt [Argumente wie "Mich spricht keiner an." oder "Isch eh alles das Gleiche." zeigen von Uninformiertheit.], aber dass ich mir die ganze Bahnfahrt Stammtischpolitik à la "Das ist der Untergang für Deutschland! Aber ich war nicht wählen." anhören muss, nervt. Diese Motzwelle, die nun ausgelöst wird, genau von denen, die nicht zur Wahl sind [Und das waren viel zu viele!]... hättet ihr doch euren Fränkiboy gewählt, würde die Welt nun anders aussehen. Zumindest die Wahlergebnisse.

Ich ahnte spätestens seit Freitagnacht, wie es ausgehen wird. Denn jeder Theogänger hat nach dem ein oder anderem Wodka-Mischgetränk zugegeben, dass er FDP wählt. Ja klar, schließlich sind das die Kapitalistenschweine von morgen. Die Liberalen haben vor allem bei den U30gern möchtig gepunktet [Ja, ich habe mir wirklich alle Umfrageergebnisse reingezogen.].

Wundert's euch? Mich eigentlich nicht. Ich habe erst neulich eine Studie darüber gelesen, wie konservativ die Jugend geworden sei. Ich glaube, dass ist ein falsches Wort dafür. Freiheit ist Definitionssache. Politik kann mit Philosophie begründet werde, habe ich festgestellt.

War ich nun parteineutral? Zumindest gebe ich mir große Mühe, denn ich bin offiziell eh keine Wählerin, da Ausländer, und ich versuche, wie gesagt, parteineutral zu sein, was nicht heißt, dass ich politikneutral bin, ich habe sehr wohl eine politische Meinung und seit einiger Zeit sogar eine ausgeprägte, die mit meiner Lebensphilosophie übereingeht [Wer zwischen den Zeilen lesen kann, ist klar im Vorteil.].

Dabei gab es eine Zeit, da wollte ich einer Partei beitreten [Tief in mir will ich das noch immer, doch tritt's du der falschen bei, haste Pech im Leben.]. Jedenfalls meinte ich zu dem damaligen Zeitpunkt oder nein, falsch angefangen, also ich habe mich für die Sozialpolitik der Grünen interessiert und sie befürwortet. Ökotante bin ich auch manchmal, Tierschützerin absolut nicht, daher dachte ich, informierste dich mal richtig. Parteiprogramm geholt, die Grünen einen Tag lang im Rathaus begleitet. War auch alles super bis zu dem Zeitpunkt, als es um Handystrahldingensda... diese Maste... heißt das so? Jedenfalls sollten paar weg, weil die strahlen furchtbar. An sich finde ich das auch gut, ich werde meine Babys auch nicht direkt neben ein Wlan setzten [Okay, ist wahrscheinlich wissenschaftlich gesehen totaler Unfug, was ich gerade laber.], aber als zukünftige Topmänädschärin? Kein Netz im Kuhkaff? Unmöglich! Dann ging es über zu den Heizpilzen. Verbieten, da zu viel co2-Ausstoß. Okay, ich setzte mich schon für ressourcenschonendes wirtschaften ein, aber wie soll ich bitteschön im Winter im Minirock und T-Shirt draußen meine Zigarette rauchen?! Da erfriere ich ja schier. Ja, ihr merkt das übertrieben kindische und egoistische Denken, und so endete mein erster und womöglich letzte Tag bei einer Partei. Außerdem käme es arg komisch, wenn ich dann eines Tages mit meinem Cayenne und im Pelzmantel anfahre. So habe ich es letztendlich gelassen.

Ah, jetzt brauche ich noch ein Fazit. Also ich find's spannend, was da so vor sich geht. Und ich werde es die nächsten Tage weiterhin verfolgen [Und ich habe heute tatsächlich fast alle großen deutschsprachigen Zeitungen durchgelesen, von faz bis taz.] und vielleicht finde ich ja noch jemanden, mit dem ich ein wenig Stammtischpolitiktalk führen kann. Auch wenn ich mich irgendwie nicht ganz so traue das auszusprechen, was ich denke. Und manchmal finde ich es gut, dass ich nicht wählen darf, weil ich in vier Jahren sagen kann "Ey, ich war's nicht!".

Zum Schluss noch ein Zitat eines deutschen Kabarettisten:
Politik ist nur der Spielraum, den die Wirtschaft ihr läßt.

Sonntag, 27. September 2009

Jugendmedientage 2009.

Ein Bienchen summt also durch's Land. Soso.

Von relativ unspannenden Wahlergebnissen hinzu eines Events, der manche Leser von mir ebenfalls interessieren könnte: Die Jugendmedientage in Mannheim.

Ich war selbst noch auf keinen, da ich es erst dieses Jahr entdeckt habe [Schließlich verbringe ich den halbe Tag mit Zeitunglesen und da erfährt man einiges spannendes.], kann daher keine persönliche Berichterstattung geben, aber es hört sich unglaublich toll an und ich habe mich angemeldet und die Bestätigung bekommen.

In Kürze:
Nachwuchsjournalisten und -reporter haben die Chance, drei Tage lang Einblicke in die Welt der Medien zu bekommen und vor allem an Workshops das ein oder andere zu lernen. Themen sind sehr vielfältig, ich habe mich für Wirtschaftsjournalismus und Redaktionsmanagment angemeldet, gibt aber auch Fashionblogging, Fotokurse und so weiter. Der Spaß kostet auch nur 35 Euro, da ein großes Sponsoring dahinersteht.

Ich habe nur ein wenig Angst, dass ich zu alt dafür bin [Schaue mir nämlich gerade die Bilder vom letzten Jahr an.], aber an der Anmeldung steht ab 14 Jahren und ich habe gelesen, dass die Teilnehmer so bis Anfang 20 anscheinend sind. Mit 18 kann man auf jeden Fall noch an den Jugendmedientagen mitmachen, denke ich.

Abgesehen davon - ich wollte eh schon immer einmal nach Mannheim.

Falls das jetzt irgendjemanden anspricht, soll er sich bei mir melden, vielleicht sieht man sich dort. Und meine Freunde könnten sich auch mal (an)melden, vielleicht können wir dann zusammen hinfahren. Wobei ich denke, dass das nun primär keinen anspricht. Bin schon gespannt. Fast wieder wie Schule. Aber nur fast.

Wahlen, Wasen und andere Wichtigkeiten.

Das erste Mal in fünf Tagen, dass ich eine halbe Stunde Zeit habe, an den PC zu gehen. Das waren sehr terminlastige Tage. Ich würde nun am liebsten einfach in die Wanne steigen und den Duft frischer Kräuter einatmen, aber so einfach ist das nicht, schließlich warten noch Aufgaben auf mich - und die Arbeit. Aber dazu später.

Alter Walter, war das eine geile Wasennacht!
Ich in Dirndl genügt an sich schon, jede Nacht zu einer der besten deines Lebens zu machen. Verkörperte Erotik, Sexappeal auf zwei Beinen. Ihr entschuldigt die übertriebene Überheblichkeit, ich versuche mir gerade gute Laune zu machen, mein Kopf hämmert und meine Eltern haben es geschafft, mit ihren Küchenrenovierungstagen mir das gesamte Wochenende zu nehmen. Ich brodle innerlich. Ich bin nicht Schuld, dass sie es nicht hinbekommen und unsere ganze Wohnung nun voller Geschirr und Küchenelementen ist und keiner so richtig weiß, was er machen soll, außer einen anderen anzuzicken. Ich habe Dirndlgröße 34, ha! Da meine Taille so schmal mittlerweile ist. Gestern habe ich mit Rosa stundenlang nach der passenden Tracht gesucht und nichts gescheites gefunden. Ich war schon am Aufgeben, bis ich zufällig dieses Schätzchen gefunden habe. Schwarz-Grün, mit wunderschönem Muster und Miniformat, 'türlich. Ich bin unglaublich verliebt.

Wie gesagt, Wasen war klasse, Bier gsoffe und auf Bänken getanzt. Prost ihr Säcke!

Arbeiten war ebenfalls gut. Ich bin aufgestiegen und habe diese Woche den Wirtschaftsteil geschrieben. Ich musste ein Interview mit einem Kunden führen und habe es später mit meinem Chef besprochen. Er fragt, wieso ich so schüchtern sei, das täte zu mir gar nicht passen und er würde merken, wie taff ich sei, aber stelle mich immer in die defensive Rolle. Warum, fragt er. Nur kurz - ja ich weiß, ich bin grad mächtig mit den Konjunktivs [Hihi.] durcheinander gekommen, bin gerade nicht in der Stimmung, ein Zeitbarometer aufzustellen. Danke. Ich antworte, ich habe Angst, dass ich unfreundlich und arrogant rüberkomme. Dass ich bissig sein kann. Er meint, ihm würde es gefallen, ich sei schlagkräftig und wüsste, was ich will und er habe noch nie jemanden getroffen, der mit 18 bereits so weit sei wie ich. Wow. Und wie sprachlos ich war! Ich bin es noch immer, weil man bekommt nicht täglich solche Komplimente. Leider sind nicht im Unternehmen so begeistert von mir und obwohl ich von Anfang an versucht habe das Image des kleinen, lieben Mädchen zu spielen, habe ich es nicht geschafft und das ärgert mich. Eine ganze Abteilung von blonden Kolleginnen rümpft die Nase, wenn ich vorbeikomme, begutachtet mich von oben bis unten, grüßt mich nicht zurück und steigt demonstrativ in den anderen Waggon. Klasse. Ich habe versucht so neutral wie nur möglich zu sein und es wird dennoch über mich gelästert. Ich weiß, dass ich nicht beschd mit jedem sein kann, aber es ist einfach ein dummes Gefühl, wenn du aufstehst um aufs Klo zu gehen und merkst, wie sich alle Blicke auf dich richten. Oder wenn Chef sagt, sie solle mir doch die Nummer raussuchen und es mir bringen und du einfach nur wortlos einen Wisch in die Fresse bekommst. Super, kann ich nur sagen, was habe ich denn gemacht? Männliche Kollegen sehen es nicht ganz so eng, einer hat mich nach einem Date gefragt und ich dachte nur, mich trifft der Schlag! Ich habe abgelehnt mit der Begründung, er sei mit 34 ein wenig zu alt für mich. Was ich nicht wüsste, ist, dass seit meinem ersten Tag Wetten liefen, wann er mich fragen würde, denn ich sei extrem sein Typ Frau [Frau? Mädchen! Für ihn Mädchen. Man.]. Dass bereits nach zwei Wochen so viel Drama herrscht - oh man, dabei habe ich, wie gesagt, wirklich versucht mich aus allem rauszuhalten und nur still an meinem Plätzchen zu sitzen. Aber irgendwie ziehe ich Ärger an. Wie auch immer.

Einmal war ich nach der Arbeit bei einer Kollegin auf ihrem Balkon den Abend ausklingen lassen, war ganz schön und sie mag ich auch sehr. Wir haben uns dann mit den anderen zum Nachtessen und Bierchen runterkippen getroffen und ich muss sagen, dass mir das Team, mit welchem ich arbeite, gut gefällt und ich mich sehr liebevoll aufgenommen fühle. Das ist mit unter das wichtigste, um gerne zur Arbeit zu gehen. Selbst wenn man nur drei Stunden geschlafen hat und weiß, dass zwölf Stunden Outdoortätigkeiten auf einen warten.

Ahja, wegen des Hypes um meine Augenbraun: Ich war bei der Kosmetikerin. Die hat mich zuerst angemotzt, was ich mit meinen Brauen gemacht hätte, da seien Löcher und einzelne Haare würden nicht nachwachsen. Woher soll ich das wissen, dass man gewisse Häarchen nicht zupfen darf?! Und sie wollte mir keinen Knick machen, weil sie meint, das würde zu meinem Gesicht und Typ nicht passen. Zuerst war ich nicht so begeistert davon, aber mittlerweile gefällt es mir, was sie aus meinen Brauen gezaubert hat. Sieht sehr dick und langweilig und natürlich aus, aber dennoch in Form. Sie hat mir noch geraten, nur meine Lippen zu betonen, den ich sei ihre einzige Kundin, die natürlich so volle Lippen hat und sie findet es schade, wenn ich sie nur leicht anmale und dagegen Farbe auf die Augen klatsche. Ich habe mich die letzten Abende daran gehalten und gestern kam ich mir extrem häßlich vor und war nur so wenig strebt gegen Null geschminkt, weil ich eh wusste, dass alle auf meine Dirndltitties glotzen werden. Diese haben mir sogar einen Job eingebracht - ein Castingagent hat mich eingeladen eine Komparsenrolle in dem Film zu übernehmen, den sie gerade drehen. Nein danke.

Ich tröste mich gerade mit einem Kerl, der in der selben Agentur wie er ist. Zwar auch blond, aber kein Schönling mit Adoniskörper, sondern sehr groß und unglaublich schlank und mit einem ganz spezifischen Gesicht, irgendwie hat er einen ganz bösen Blick, weshalb ich ihn anfangs noch hässlich und unsympathisch fand. Rosa mit partybegeisterten Freundeanhang war gestern auch mit uns aufm Wasen und sie meinte, er habe sehr schöne Züge, also Geschmackssache. Er lässt sich auch nicht (halb)nackt ablichten, sondern läuft eher u.A. für Hugo Boss. Das habe ich erst spät erfahren, also nicht dass mir vorgeworfen wird, ich wäre nur auf der Suche. Hauptberuflich ist er selbststänig mit irgendeiner Medienwerbefirma, macht auch noch eine Ausbildung zum Industriekaufmann und investiert das Geld in sein Unternehmen, weshalb er noch bei Mutti wohnt, arbeitet aber noch als Sanitäter nebenbei und spielt im Theater. Ich komme nicht mehr mit und ich muss ihn fragen, wie er es hinbekommt, das alles zu schaffen, wenn der Tag nur 24 Stunden hat. Wer weiß, ob wir uns wiedersehen, wir hatten gestern auf dem Rückweg eine kleine Auseinandersetzung und ich meinte, er solle sich nie wieder melden. Er nüchtern gefahren, ich sehr angetrunken und Stress gesucht. Lol. Ich habe ihm die Autotür zugeknallt und mich wie eine richtige Stressmakerin benommen. Mein Gott, ich liebe Drama, irgendwie ist es lustig und ich suche jemanden, der sich so richtig zofft mit mir, aber im nächsten Moment um den Hals fällt. Haha. Er hat sowieso seit fünf Jahren eine Freundin, nimmt es sich aber nicht, mit mir Händchenhaltend über den Wasen zu laufen. Na dann. Ich weiß, meine Freunde werden mich anmotzen, dass ich mir habe die Chance entgehen lassen habe, da sie ihn am Freitag in der Mumi sehr nett fanden, aber bow, ich kann grad nicht, ich will einfach nur alleine sein und ich will mich fotzig und trotzig benehmen, als Protestreaktion gegen... gegen was, weiß ich selber nicht.

Mir wurde in der letzten Zeit oft von meinen Freunden vorgeworfen, ich täte mich zu schlecht in meinem Blog darstellen und sei ein gar nicht so schlechter Mensch, wie es auf den anonymen Leser wirkt. Und sie wundern sich, wie man überhaupt meinen Blog lesen kann, wenn man mich nicht kennt und nur dieses schlechte und chaotische Bild hat, das ich liefer. Also stellt euch mich ein wenig netter vor, dann passt es. Man, ich habe mittlerweile mächtig miese Laune, vielleicht merkt man es an dem schlechten Deutsch und Witz, den ich von mir gebe.

Ich muss Abends noch arbeiten, da Wahlen sind und die Welt Berichterstattung braucht. Im Landtag. Live dabei. Interviews and stuff like that. Was weiß ich, ich weiß nur, dass mein Wochenende, welches nicht wirklich eines war, abgesehen von zwei genialen Partynächten, mit Arbeit endet. Ich will ins Fitness. Aaaah. Und nächstes Wochenende bin ich in der Schweiz, also wieder nichts mit Chillare. Und dann bin ich auch bald in Mannheim auf den Medientagen, aber dazu im nächsten Post mehr.

Das war jetzt gerade zeilenlanges, sinnloses (!), kindisches Gelaber, was keinen Menschen interessiert. Wollte nur stichwortartig festhalten, was mir gerade durch den summenden Kopf geht. Passiert zu viel, ich komme nicht mehr mit. Kommentare schalte und beantworte ich die nächsten Tage, E-Mails ebenso, Getwitter gibt's wie immer via Handy. Und nun geht mal alle fleißig wählen, denn ich darf es nicht [Da Ausländer.]. Auf die Wahlergebnisse bin ich dennoch gespannt. Nein, ich mache keine Prognosen und ich hoffe auf ein bestimmtes Ergebnis, klar, aber ich gebe öffentlich keine politischen Statements ab, könnt ihr beim dritten Maß mit mir auf dem Wasen in Stammtischmanier diskutieren [Nächstes Mal Dienstagabend - in der VIP Lounge des Radiosenders, meines Arbeitsgebers. Beschde. Freibier ist was feines, ich glaube, ich habe dieses Jahr nur Freibiermarken für den Wasen, beeeeeeeschde!].

Also dann, ab unter die Dusche. Was gibt es bei euch so neues?

Dienstag, 22. September 2009

Mein neuer Alltag.

Okay, ich gebe es ja zu:
Ich habe mir die Sache wesentlich einfacher vorgestellt.

Mein neuer Alltag beginnt irgendwo zwischen sechs [Dann gibt es lecker gesundes Haferflockenobstfrühstück.] und sieben [Dann gibt es nur Kaffee und Zigaretten.] Uhr. Viertel vor acht allerspätestens muss ich auch schon zur Bahn flitzen. Ich hasse die Bahnfahrt, weil ich einmal die ganze pinke U6-Strecke durchfahren muss und dann noch einmal umsteigen. Und dann neben Bundesstraße [Autobahn?! Kein Plan.] latschen. Ey, laut. Um neun fängt auch schon die Arbeit an. Ich habe nicht damit gerechnet, dass ich richtige Aufgaben bekomme. Ich dachte, als Praktikant sei man erst einmal in der Übungsphase. Ich habe schon ganze Sendegebiete übernommen und muss mich um diese kümmern. Noch dazu fallen immer Extraaufgaben an. Die Überzeugung, dadurch am besten zu lernen und Personalknappschaft führt dazu, dass man seine Praktikanten alleine zu PR-Terminen schickt. Offiziell arbeite ich bis fünf, doch Überstunden kommen vor, schließlich machen wichtige Nachrichten keinen Feierabend. Bis ich nach Hause komme ist auch schon wieder sieben und bis ich meine Sachen fürs Fitness gepackt habe und dort alles durchgezogen habe [Umziehen, Kraft, Ausdauer, Sauna, Duschen, Föhnen] und daheim bin, ist auch schon *auf Uhr schau* fast elf. Bow, das ist wirklich um einiges anstrengender, als ich im Sommer noch dachte! Meine Wäsche stapelt sich und der Berg an Aufgaben sowieso. Dumm nur, dass Bank und Ärzte scho zu haben, wenn ich ankomme. Selbst beim Friseur wird's knapp. Die Kosmetikerin macht glücklicherweise Extraschichten. Einkaufen war auch so ein Spaß... knapp eine Stunden Zeit, ein Paar Winterschuhe zu finden. Und dann kommt das langersehnte Wochenende und man möchte nur Feiern. Und am Sonntag chillen. Es sei denn man arbeitet, wie ich, da ja bekanntlich Wahlen sind und ich live und exklusiv bei der Ergebniskundgabe dabei sein werde. Wenigstens schätzt man dann seine freien Tage.

Wow, ich hätte wirklich nicht gedacht, dass Büroarbeit so anstrengend sein kann. Das ganze Terminhopping und das Training am Abend... ich bin nun richtig müde, viel müder [Gibt es den Komparativ?], als ich es in der Schule jemals war.

Morgen komme ich erst gar nicht nach Hause. Nach Feierabend, wann auch immer der sein mag, geht es zu einer Arbeitskollegin sich etwas auffrischen, denn wir treffen uns Abends mit den anderen in unserem radioeigenem Café im schicken SI-Centrum. Wenn ich es schaffe bis Mitternacht bei Chr. zu sein, dann top. Donnerstag Kosmetikerin [Endlich gescheite Augenbrauen, yeah.], Friseur [Endlich gescheite Haare, yeah.] und falls bis dahin mein Muskelkater weg ist, Fitness.

Wo gehen wir eigentlich am Freitag hin, Freunde?

Ich weiß irgendwie gar nicht, wo mir der Kopf steht.

Nur bei einer Sache bin ich mir ganz sicher: Businesshandys 4äääääva! Denn ohne das bin ich gerade aufgeschmissen.

Irgendwie habe ich mir meine Zeit als Praktikantin wesentlich gemütlicher vorgestellt. Was nun nicht heißt, mir würde es nicht gefallen, ganz im Gegenteil - endlich mal ein wenig Herausforderung und positiver Stress. Außerdem kann ich schon für mein Leben als zukünftige Topmänädschärin üben, denn dann werde ich noch mehr arbeiten und noch weniger Zeit zum essen haben und froh sein, wenn ich das Studio um elf Uhr betrete. Wobei... nääää, da baue ich mir eins daheim ein. So.

Ihm geht es sehr dreckig. Ich verstehe nur nicht, weshalb genau. Und ein Teil von mir bietet ihm meine Schulter an, um sich anzulehnen. Ich habe ihn vorher zum Lächeln gebracht. Nicht das er jetzt denkt... was soll er denken? Dass ich ihn vermisse? Dass ich 1/2 Lovesong von den Ärzten höre und danach Kette rauchen muss? Dass ich heute Nacht von ihm geträumt habe und klatschnass und zitternd aufgewacht bin?

Ich bin nun wirklich müde und mir ist erst jetzt bewusst, dass mein Alltag, wenn es beim Radio richtig los gehen wird, anstrengend sein wird. Doch ich kann nicht einschlafen, mir gehen gerade so viele Dinge durch den Kopf. Und ich habe das Gefühl, ich habe nicht die Kontrolle über alles und übersehe. Verzeiht mir.

Nichtsdestotrotz weiß ich eines - ich will nicht zurück in die Schule und ich freue mich auf mein Studium. Alles ist so, wie es sein muss. Und ich habe mich heute mit Wahrscheinlichkeitsrechnungen beschäftigt. Wie spannend ist das denn! Vielleicht schreibe ich mich doch zum Sommersemester ein, ich durste nach Wissen.

Dann wünsche ich euch angenehme Tage bis zum Wochenende, Freunde und unbekannte Leser. Und nicht vergessen - Wasen beginnt! Ein prooooooooooooooosit...

Montag, 21. September 2009

Harr.


Quelle: unknown.

Ich werde gleich wegen meines schlechten Frauengeschmackes kritisiert, aber das ist genau der Typ Frau, den ich begehre. Vielleicht noch größere Titties und auf jeden Fall High Heels. Harr, baby! Aber von sowas kann ich nur träumen, solche blonden, meist wesentlich älteren, Sexbomben stehen nicht auf kleine Mädels wie mich. Hm, schade. Dann macht eben mein Sehvermögen Party ohne mich.

Und die Gerechtigkeit, sie siegt doch am Ende.

Ich komme gerade erst von der Arbeit nach Hause und lese, dass es ihm sehr beschissen geht wie noch nie in seinem Leben.

Wieso eigentlich?

Wurdest du von deiner drei Jahre älteren neuen Ische nach einer Woche schon verlassen? Ah wie traurig.

Du vermisst mich?

Loser. Ich hätte dir gleich sagen können, dass ich das Beste war, was dir je hätte passieren können. Und sie, sie wollte doch nur einmal ein angehendes Topmodel gevögelt haben, wieso raffst du es nicht? Erzählst etwas von Liebe auf den ersten Blick. Schwachsinn.

Ich laufe die Theodor entlag und wünsche, dass alles wäre nie passiert. Ich sehe die Orte, an denen wir uns geküsst haben. Ich höre sein Lachen. Wir wären gemeinsam verdammt glücklich geworden. Er hat alles zerstört.

Weißt du, hättest du mir gesagt "Schatz, du weißt, ich stehe auf ältere, lass mich mit ihr ein Wochenende verbringen.", dann hätte ich geantwortet "Hey, kein Ding, ich muss dir eh noch was beichten... letzten Montag... also..." und vielleicht hätte ich dir erzählt, bei und mit wem ich den Abend verbracht habe, vielleicht hätte ich auch nur geantwortet "Okay, kein Problem, ich bin dann die Nächte bei Chr." und die Welt würde heute ganz anders aussehen.

Ich kann, möchte und sollte ihm keine weitere Chance geben. Er hat mich vor meinen Freunden und meiner Familie lächerlich gemacht. Er hat meinen Stolz verletzt.Und vor allem - ich werde ihm nie wieder in meinem Leben vertrauen können.

Auch wenn ich ihn in diesem Moment ein wenig vermisse und traurig bin, dass es ihm gerade so schlecht geht, sollte ich nicht vergessen, dass andere Mütter auch hübsche Söhne und Töchter haben.

Apropos - ich hatte heute meine erste Dirndl an und ich sehe sehr schön darin aus. Wenn er nur wüsste, was er verpasst. Ah, Männer.

Sonntag, 20. September 2009

Noch geschwind, bevor der Sommer rum ist, Urlaubsbilder.

Wie vorher angekündigt. Bilder unseres Kroatienaufenhaltes. Die üblichen Touristadtbilder könnt ihr euch über google holen. Eine Ladung Selbstironie und/oder -verherrlichung vom Feinsten gibt dagegen bei Madame Harrcore.

Wenn nicht anders angegeben, Vodice.
[Nüchterner Schreibstil rockt.]

Bild 1. Annabell bei ihrer liebsten Beschäftigung.

Bild 2. Die mit Abstand besten Cocktails, die ich in meinem jungen Leben getrunken habe. Weil mit frischen zerdrückten Bananen. Top!

Bild 3. Tanzendes Kind.

Bild 4. Annabell beim Schuheanziehen. Wir hatten schon ein Schlafzimmer, aber die/das [?] Liegesofa im Wohn- und Kochzimmer musste gemacht sein, damit wir es als Ablagefläche nützen können. Wer findet Pika?

Bild 5. In gekonnter It-Girls-Pose.

Bild 6. Wahnsinn!

Bild 7. Fischessen am Meer gehört zum Pflichtprogramm.

Bild 8. Meine Liebste am Hafen. Im Hintergrund die Stadt bei Nacht. Schön.

Bild 9. Der mit Abstand beschde Laden in ganz Kroatien. Am besten nach dem Partybesuch flink etwas konzumieren. Daumen hoch!

Bild 10. Tagesausflug nach Sibenik. Pflicht: Tüten. Tüten sind ja bekanntlich supercool, man kann sie sogar gewinnen. Im Hintergrund die schöne Altstadt. Im Vordergrund ein pausemachendes Etwas mit einer dm- und Funky Fish-Tüte.

Bild 11. Coole Leute tragen bekanntlich Sonnenbrillen [bevorzugt Nachts]. Die ganz coolen haben gleich zwei Sonnenbrillen und mind. eine davon muss pink sein. Ahja, Friedhof in Sibenik.

Bild 12. Okay, Poserbild. Aber ich finde es hübsch.

Bild 13. Falls ich jemals heiraten sollte, dann einzig und allein diese Frau, weil sie das hübscheste Wesen ist, das mir je über den Weg gelaufen ist. Noch dazu ist sie klug und witzig. Ganz große Liebe.

Bild 14. In ungekonnter It-Girls-Pose.

Bild 15. Ich hab es ja nicht so mit Kirchen, aber das ist ein schönes Exemplar. St.-Markus-Kirche in Zagreb.

Bild 16. Shoppingtour durch Zagreb + Camspielchen.

Bild 17. Und den Abschluss bildet ein herrliches Bild über den Dächern von Zagreb, der Stadt, in welcher ich gezeugt und geboren wurde.

Wart ihr schon einmal in Kroatien?

Kleiner Zwischenpost...

Statt Kleiderschrank aussortieren im Internet surfen? Ich doch nicht.

Habe soeben die Bilder vom letzten Freitag gesehen. Wir sind nämlich im Bett kurz meinen Mädels begegnet und wurden gleich geknippst.



Was sagt uns das Bild?

1. Meine Freundinnen sind wahnsinnig hübsch, fällt mir grad auf.
2. Ich werde keine Blondine. Denn ich mag es herauszustechen.
3. Apropos - ich habe als einzige ein Kleid an. Unwichtige Information.
4. Der Friseurtermin diese Woche darf nicht ausfallen. Junge, Junge.
5. Ich habe mal versucht auf schwarzen Kayal auf der Wasserlinie ganz zu verzichten. Was sagt ihr? Ich finde mein Gesicht so ungewohnt.

Ich sehe aus, als wäre ich in das Bild reingephotoshopped. Hihi. Ich hänge es an meine Partywand, die in Planung ist. Schon lange. Man.